Grip und Meet & Greet

Trauminsel Grip

Puh, heute bin ich aber im Eimer. Die letzte Nacht habe ich irgendwie so gut wie gar nicht geschlafen. Wie ein Derwisch habe ich mich in der Koje hin und her geworfen ohne richtig zur Ruhe zu kommen. Wenn ich dann doch mal gepennt habe, träume ich das wirrste Zeug zusammen und heute morgen fühle ich mich in der Folge wie zerschlagen. Es hilft aber nix, denn ich will weiter. Zumindest mal ein paar Meilen Richtung Bud. Am Dienstag war ich nach einem Tag mehr oder weniger Zwangspause aus Sula ausgelaufen und konnte bei schönem Wind die 45 Seemeilen bis zur kleinen Insel Grip schnell ins Kielwasser bringen. Grip selbst kündigt sich bereits weithin sichtbar mit einem alten Leuchtfeuer an. Dahinter der erneut kleine, karge Felsen mit einer Schar kleiner bunter Holzhäuser. Die Zufahrt zu dem südlichen Minihafen ist sehr eng und zu allem befindet sich mehr oder weniger direkt darin ein riesiger Felsen, an dem die Wellen brechen. Was aber viel unangenehmer ist, ist die Tatsache, dass meine Karten keine wirklich detailierten Infos zur Tiefe des Hafens bieten. Der Tiefenbereich wird mit 0,5 bis 5 Meter angegeben, was viel Raum für Spekulationen lässt. Aber immerhin wird der Hafen auch als für Yachten zugänglich ausgewiesen und so fasse ich mir ein Herz und fahre mutig hinein. Immer ein Auge auf dem Tiefenmesser taste ich mich ganz langsam in das enge Becken. Aber nicht zu langsam, denn es bläst hier sehr böig und ich will manövrierfähig bleiben. Den ersten Steg den ich sehe, lasse ich Backbord liegen. Denn darauf liegen allerlei Fischer-Utensilien. Das scheint mir nicht der richtige Anleger für Gäste zu sein. Also weiter hinein. Es wird enger und enger. Dann sehe ich einen weiteren kleinen Ponton, an den Carpe gerade so passen sollte. Der kleine Steg schwimmt ganz am Ende des Hafenbeckens direkt an einer groben Felskante. Ich hoffe mal das es da tief genug ist. Am Ende sind es knapp 3m Tiefe und damit ausreichend. Der Anleger selbst ist dann nicht so souverän, denn vor lauter Aufregung habe ich die Fender nicht runtergehängt. Vielmehr liegen sie noch an Deck und warten auf ihren Einsatz. In Lee vom Steg stoppe ich auf, springe bei minimaler Restfahrt auf den Ponton und stoppe Carpe mit der Leine auf der Mittelklampe. Möglichst zeitgleich versuche ich zumindest einen Fender unter der Reling hindurchzuziehen. Dann ist es geschafft. Carpe liegt sicher und ich staune. Die Insel ist mal wieder ein echtes Paradies. Quasi wie im Bilderbuch kommt man sich hier vor. Der Naturhafen um den herum das kleine Dorf erbaut wurde, wirkt fast wie eine Filmkulisse. Der anschließende kurze Rundgang führt mich durch enge Gassen (Straßen gibts keine) und vorbei an so allerlei liebevoll gepflegten Häusern. Nur wo sind die Bewohner ? Egal wo ich auch hin- oder hineinschaue, kein Mensch ist zu sehen. Alles ist abgeschlossen und verrammelt. „Ist das hier vielleicht eine Leprastation ?“, witzele ich kurz mit mir selbst. Aber auch abends bestätigt sich mein Eindruck, dass ich hier alleine bin. Alle Häuser sind dunkel und nirgendwo leuchtet auch nur eine Lampe. Sehr komisch das ganze, gerade weil im Hafen allerlei Fischerei-Gedöns herumsteht und auch ein Kutter angebunden ist. Darauf flattert sogar ein Offshoreanzug im Wind. Nun denn .. mir solls wurscht sein. Ich krieche früh in die Koje. Was folgt ist eine unruhige Nacht.

Heute gings dann für gute 30 Meilen nach Bud. Ein reiner Stopp-Over Hafen der jetzt nicht sooo viel zu bieten hat. Ein Fischer spendiert mir einen frisch gefangenen und bereits gekochten Krebs den ich an Ort und stelle verspeise. Dann der übliche Boots-Kram, Einkauf und jetzt noch schnell was für den Blog. Ich hoffe morgen bin ich fitter und besser drauf. Bin echt gerade etwas groggy. Will dann morgen wenns geht nach Alesund und dort vielleicht nochmal nen Tag Pause machen. Das Stück bis dorthin sind gute 30 Meilen, die ich mangels Wind morgen wohl unter Maschine abreiten werde. Mir solls recht sein. Ich bin die letzten Tage doch einige Meilen gut gesegelt und eine ruhige Motoretappe durch das Innenfahrwasser kommt mir vielleicht mal gar nicht so ungelegen. Was bleibt ist die Erkenntnis, das ich doch nicht der letzte Mensch auf Erden bin. Nach den einsamen Inseltagen weit draußen vor der Küste habe ich heute doch wieder einige Menschen getroffen und sogar mit ihnen gesprochen :-). Also dann …

Meet & Greet
Was das Meet und Greet in Burgtiefe/Fehmarn angeht, so habe ich mich jetzt auf Samstag, den 21. Oktober festgelegt. Das bietet mir noch etwas Luft nach hinten und ich muss nicht allzu sehr auf die Tube drücken. Vielleicht kann ich dann auch noch nen Stopp in Kopenhagen einschieben wenns passt. Leider hat sich der Cheffe vom Sailors Inn noch nicht bei mir gemeldet und bestätigt, dass wir das ganze dort machen können. Aber irgendwo kommen wir schon unter, denn Alternativen gibt’s auf Fehmarn ja genug. Ich halte euch insoweit auf dem Laufenden. Also .. den 21. schon mal dick im Kalender anstreichen. Ich freue mich auf euch !! Ahoi !

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Sula

Ohne Internet geht nix. Diese Erkenntnis hat mich heute morgen im hiesigen Lebensmittelladen getroffen. Dort hatte ich zuvor zwei Tüten mit den notwendigsten Dingen gepackt und an der Kasse festgestellt, dass meine Karten nicht funktionieren. Das lag allerdings nicht an meinem Plasticmoney, sondern an der gestörten Online-Verbindung. Aber der Reihe nach. Gestern morgen bin vom kleinen Eiland Mausund aufgebrochen, um die kurzen 10 Meilen bis nach Sula zurückzulegen. Bevor ich den Hafen verlasse, verbringe ich auch hier eine geschlagene halbe Stunde an der örtlichen Zapfsäule, die ums verrecken meine Karte nicht akzeptieren will. Mangels Wind ging es anschließend unter Maschine quer durch die wunderbare Schärenlandschaft und nur anderthalb Stunden später war ich dann auch da. Sula ist wie Mausund. Ein karger Felsen weit draußen im rauhen norwegischen Meer, viele bunte Fischerhütten und sonst viel Gegend. Am Steg gibt es im Gegensatz zu Mausund aber mal wieder Strom, Wasser und sogar ne Dusche. Außerdem gibt’s einen Pub. Der hat allerdings nur Freitag und Samstag geöffnet. Mist, hier hätte ich gestern mal schön ein Bier trinken können. Denn der Laden ist nicht nur urig, sondern urgemütlich. Aber eben dicht. Na egal. Ich mache es mir also unter Deck gemütlich, köchele was leckeres und halte das ein oder andere Nickerchen. Abends gibts dann plötzlich nen Schlag und der Strom is wech. „Das wird die Sicherung am Steg sein“, denke ich und steige von Bord. Aber weit gefehlt, denn draußen ist alles zappenduster. Die eben noch gemütlich beleuchtete Insel ist finster wie ein Bärenarsch. Scheinbar ist der Saft für das ganze Inselchen ausgefallen. Nun denn .. Dieselheizung an und weitermachen. Gegen 23 Uhr dann der nächste kurze Schreck. Eine der hiesigen Fähren läuft mit full speed in den Hafen ein und hält genau auf mich zu. In den grellen Scheinwerfern des Schnellbootes muss ich wohl ziemlich blöd dreinschauen. Nur ungefähre 5 Meter vor meinem Bug knallt der Kapitän dann den Rückwärtsgang rein und das Teil steht sofort. So wie meine Pumpe. In der Zwischenzeit hat es auch angefangen zu schütten. Jedenfalls ist die Fähre kurz darauf sicher vertäut und ich liege irgendwann in der Koje.

Heute morgen läuft dann wenigsten der Strom wieder, aber eben das Internet nicht. Die eigentlich für heute geplante Motoretappe Richtung Veilholmen fällt daher aus. Zum einen muss ich ja noch meine Latte beim Lebensmittelhändler bezahlen und so richtig Bock auf 6 Stunden Motorfahrt habe ich eh nicht. Morgen soll zudem wieder Wind aus Nordwest aufkommen. Also gammele ich noch etwas durch die Gegend, mache einen Spaziergang zum schönen Leuchtturm und kann mittags dann tatsächlich doch mit meiner Karte bezahlen. Nun sitze ich mal wieder in Carpes Bauch und schreibe euch diese Zeilen. Morgen früh will ich dann mit Wind und Segeln los Richtung Küste. Ziel hier: Storholmvagen. Ein kleiner Hafen, der laut zumindest einem meiner drei Revierführer nen Anleger für Yachten haben soll. So long …



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Mausund

Uff, dass war ein Tag. Bei sechs Windstärken und siebener Boen ging’s heute ganz früh los. Unmittelbar vor den Schären dann die gefürchteten Wellen in der sogenannten Folla. Die höchsten sicher an die sechs Meter. Der absolute Hammer. Außerdem gibt’s ein Problem mit dem Wasserhahn im Bad. Der läuft und läuft ohne dass ich es merke uns setzt alles unter Wasser. Fast der ganze Wassertank ist leer und schwappt in der Bilge. Das trocken zu legen ist bei dem Seegang schwer, funktioniert aber irgendwie. Insgesamt 10 Stunden brauche ich für die 65 Meilen. Das war schnell aber auch anstrengend. Dank der Spenden in die Bordkasse ,(vielen Dank!) genehmige ich mir gerade ein Bier und Walfleischgulasch hier im winzigen Mausund Hafencafe. All good & Ahoi.

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Villa Fyoer

Manchmal gibt es ganz lapidare Entscheidungen, von denen man anfangs gar nicht weiß, welchen Glücksfall sie plötzlich bedeuten können. So auch heute, als ich zunächst entschied, dass nicht so berauschende Rorvik trotz gemeldeter Flaute zu verlassen und unter Maschine ein paar Meilen Richtung Süden zu machen. Als Zielhafen hatte ich mir den kleinen Inselort Smävaert rausgesucht. Wie üblich ging mir die Motorerei aber schon nach zwei Stunden komplett auf den Keks, weshalb ich nochmal einen Blick in den Revierführer geworfen habe. Und siehe da: Auf dem Weg gen Süden lag noch eine Alternative. Nämlich das kleine Inselchen Villa, auf dem es laut Handbuch einen einzelnen Schwimmsteg in einer einsamen Bucht geben soll. „Da fahr ich hin.“, lautet kurz darauf die zweite Entscheidung des Tages. Weitere zwei Stunden später laufe ich durch das enge Fahrwasser in die Bucht ein und staune. Hier ist wirklich kein Mensch. Die Insel ist komplett unbewohnt. Nur ein paar verstreute Schafställe und zwei kleine Ferienhäuschen entdecke ich. Dann kommt der kleine Schwimmsteg. Carpe passt dort gerade so dran. An Land steht ein Schuppen mit allerlei Geraffel und knapp dahinter noch ein rot getünchtes Plumpsklo. Ich bin im Paradies. Ein erster Rundgang an Land lässt mich sofort schwärmen. Eine wunderbare karge Heide- und Moorlandschaft, nur unterbrochen von eiszeitgeschliffenen Felsplatten. In der Ferne blöcken ein paar Schafe. Ansonsten ist es mucksmäuschenstill.

Dann kommt aber doch noch etwas Leben auf, als ein Kutter in die Buch einläuft. Schon befürchte ich, dass ich nun meinen Spitzenplatz räumen muss. Aber weit gefehlt. Denn es sind eine Handvoll netter Leute aus dem nahen Ort, die heute Arbeitsdienst an dem historischen Leuchtturm und dem angeschlossenen Wärterhaus haben. Soll heißen, die über 100 Jahre alten Fenster werden für den Winter ausgebaut und alles verrammelt. Kurz entschlossen fordern mich die Männer auf Ihnen doch zu folgen. Schließlich müsse man den Leuchtturm und das Haus unbedingt sehen, wenn man schon mal hier sei. Eine halbe Stunde geht es anschließend über Stock und Stein zu der Anhöhe mit dem alten Gemäuer. Ich darf sogar ins Haus und wenig später auch in und auf den Leuchtturm. Von hier bietet sich ein Ausblick wie man ihn nur selten hat. Ich spüre Euphorie aber auch Demut vor diesem grandiosen Naturschauspiel. Eine Stunde später sitze ich in Capres Bauch. Draußen wird es dunkel, auf dem Herd brutzelt mein Abendessen und die Dieselheizung sorgt für wohlige Wärme im Salon. Was für ein Tag. Was für ein Platz. Ich bin gespannt ob ich morgen auch die richtigen Entscheidungen treffe. Ahoi !



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Meilenfressen und Video-Botschaft

Moin Moin zusammen aus Rorvik. Nach dem nunmehr achten Reisetag in Folge (davon immerhin sechs unter Segeln !) habe ich heute mal nen Ruhetag eingelegt. Von Rorvik habe ich mir – wenn ich ehrlich bin – etwas mehr versprochen. Denn nicht nur die Marina, sondern auch das Städtchen selbst sind nicht sooo der Bringer. Alles wirkt etwas steril und unpersönlich. Zudem werden heute schon den ganzen Tag draußen irgendwelche Löcher in den Fels gebohrt was Carpe und mich erzittern lässt. Aber wurscht, mir geht’s dennoch gut. Carpe ist klar, es gibt Strom und Wasser am Steg und eine Dusche habe ich mir gestern auch genehmigen können. Seit Lodingen war ich nun jeden Tag unterwegs, um möglichst viele Meilen gen Süden zu machen. Zum einen weil der Ostwind einen guten und vor allem segelbaren Kurs versprach, aber auch weil ich so langsam aber sicher Richtung Heimat kommen will. Nach den wunderbaren Tagen auf den Lofoten, ging es von Nusfjord zunächst in einem knapp 100 Seemeilen langen Schlag bis nach Traena. Eigentlich wollte ich ja noch ein bißchen weiter, aber die Nachtfahrt hatte mich doch ganz schön geschafft. Der Wind blies entgegen der Vorhersage doch etwas kräftiger als angenommen und die erneut steile und kabbelige See ließen kaum einen Moment zum ruhen. Hinzu kamen heftige Boen die es dem Windpilot schwer machten, den Kurs zu halten. Entschädigt wurde ich mit einer rasanten Fahrt mit langer Zeit durchschnittlichen 7 Knoten und Polarlichtern am Himmel. In der Anfahrt nach Traena habe ich wieder mal 25 Knoten auf der Nase. Zudem verpasse ich fast noch die enge Einfahrt in den Hafen. Die ist wirklich sehr schlecht auszumachen und man muss bei der zusätzlichen Strömung im Sund aufpassen nicht noch irgendwo auf Felsen vertrieben zu werden. Schließlich liege ich aber am Gästesteg der kleine Inselgemeinde und mache erst mal ein Schläfchen. Schön ist es hier. Auch wenn mal wieder keine Seele unterwegs ist. Der etwa halbstündige Marsch in den Ort führt mich vorbei am kleinen Fischereihafen, wo ich sogar eine Dusche in einem winzigen Holzhäuschen finde und nutze. Der Ort selbst ist klein und beschaulich. Wirkt ein bißchen wie „Amity“ aus den „Der weisse Hai“ Filmen. Der kleine Supermarkt hat noch zu, öffnet aber am Abend noch einmal. Also werde ich den insgesamt 60-minütigen Marsch wohl heute noch einmal auf mich nehmen.

Die nächsten drei Tage führen mich dann quer durch die norwegischen Schären nach Heroeysund, Broennoeysund und eben Rorvik. Tolles Segeln bei gutem – wenn auch erneut sehr böigem – Wind und sonnigem Wetter. Überhaupt habe ich mit dem Wetter gerade echt Glück. In Deutschland ist es ja wohl gerade nicht so toll. Hier scheint dafür seit Tagen die Sonne und vor allen Dinge ist es trocken. Auch die Temperaturen sind mittlerweile wirklich angenehm und der Heizlüfter hat immer häufiger Pause. Immerhin sind es seit dem Nordkapp ja auch schon wieder über 1000 km, die ich hinter mich gebracht habe. Ab Freitag soll erneut guter Wind aus Nordwest aufkommen. Dann soll es für mich weiter Richtung Süden gehen. Vielleicht lege ich morgen noch eine Motoretappe ein um den dann kommenden Schlag etwas abzukürzen. Ma guggn. Bis dahin wasche ich noch etwas Wäsche, fülle Proviant auf und versuche meine Akkus aufzuladen.

Ja und dann gibt es heute noch eine Video-Botschaft. Die Vorletzte geht an Mirko Roß. Lieber Mirko auch an Dich den üblichen Dank für deine liebe Unterstüztung beim „UM DEN TIGER“ Crowdfunding. Ich hoffe, dir gefällt die Botschaft die ich heute für dich zusammengestellt habe. Den Gruß selbst habe ich übrigens schon in Nusfjord aufgenommen. Ich hoffe wir sehen uns demnächst auf Fehmarn.



Und apropos Fehmarn. So gaanz langsam ist ja Land in Sicht und mit meiner Rückkehr in die Ostsee ungefähr Mitte Oktober zu rechnen. Wie schon nach dem Atlantik-Törn würde ich auch dieses mal gerne ein „Meet & Greet“ veranstalten. Soll heißen, wer Lust hat, bei meiner Ankunft dabei zu sein und anschließend beim Bier zu schnacken, ist gerne willkommen. Das ganze soll im Yachthafen Burgtiefe stattfinden, wo es mit dem „SAILORS INN“ auch eine schöne Location gibt. Dort kann man neben Kaltgetränken auch was leckeres zu essen bekommen. Wer hätte den Lust und würde kommen ? Der Termin wäre wie gesagt an einem Wochende etwa Mitte Oktober plus minus eine Woche. Der Wirt vom SAILORS INN hat mich außerdem gebeten zu checken, wie viel Leute denn so ungefähr kommen würden. Also schreibt mir doch dazu bitte kurz etwas in die Kommentare zu diesem Post. Ich würde mich natürlich sehr freuen, möglichst viele von euch zu treffen und mit euch zu feiern. So, ich muss Wäsche aufhängen 🙂 . Ahoi !

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3000 Meilen

Gut 3000 Meilen sind absolviert. Nach einem schönen aber sehr böigen Segeltag stehe ich nun in Broennoeysund. Morgen geht’s nach Roervik. Dann erst mal Pause und wieder etwas ausführlicher. All good & Ahoi.

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Polarlichter

So, ich bin nach fast 18 Stunden Fahrt durch Abend und Nacht wieder auf dem Damm. War doch ganz schön anstrengend. Der Wind blies bereits kurz nach verlassen von Nusfjord mit guten 20 Knoten aus Ost, später in Boen bis 30 Knoten. Ganz schön ruppig, vor allem weil die See hier ungewöhnlich kabbelig und steil daher kommt. Carpe und Windpilot haben das aber wie üblich gut gemeistert und sind stundenlang mit über 7 Knoten durch die aufgewühlte See gerauscht. Am Himmel spielte sich derweil ein unglaubliches Spektakel ab. Immer wieder konnte ich großflächige, grün schimmernde Lichtstreifen beobachten. Manchmal langsam wabernd, manchmal fast explodierend. Ich war so baff und begeistert, dass ich fast vergessen habe , die Kamera zur Hand zu nehmen. Am Ende hab ichs dann aber doch noch geschafft ein, zwei Schnappschüsse zu machen. Die Bilder sind nicht wirklich gestochen scharf .. klar, dass geht mit der Filmkamera und einem „Schuss aus der Hüfte“ nicht wirklich. Aber einen Eindruck bekommt man dennoch.

Ich stehe derweil gerade in Traena, einem kleinen Insel-Dörfchen etwa auf halbem Weg Richtung Skagerakk. Eigentlich wollte ich noch ein Stück weiter kommen. Aber ich war heute morgen doch ganz schön geschafft und der für die kommenden Stunden weiterhin gemeldete stramme Wind liess mich dann doch hier ein Päuschen einlegen. Morgen gehts weiter Richtung Küste und Sandnessjoen. So soll es dann schrittweise weiter gehen bis ich von Roervik dann bei passender Wetterlage noch einmal eine längere Etappe einlegen werde. Also dann .. all goood & Ahoi !

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Nusfjord

Ein schneller Gruß und ein paar Bilder aus dem traumhaft schönen Nusfjord, bevor ich mich in die Koje verkrümmele. Eigentlich hatte ich den Ort gar nicht auf der Agenda, bis vor ein paar Tagen ein entsprechender Tipp in der Grußbox landete. Gut so. Denn der Ort bzw. das Dorf ist nicht umsonst Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Zunächst habe ich die Einfahrt in den Fjord gar nicht gesehen. Man fährt nur auf eine imposante Felswand zu. Erst im letzten Moment öffnet sich das kleine Fahrwasser nach innen. Im Fjord selbst geht es dann in ein noch kleineres seitliches Hafenbecken, welches mit alten hölzernen Fischerhütten gesäumt ist. Ein Traum. Wie üblich bin ich mal wieder alleine, was aber nicht weiter schlimm ist. Ich bin mal gespannt ob es heute Nacht ein paar Nordlichter gibt. Der Himmel ist jedenfalls klar und dunkel genug wird es ja zwischenzeitlich auch. So lange warte ich also noch mit dem schlafen. Morgen vormittag will ich dann gen Süden starten und eine etwas längere Etappe in Angriff nehmen. Mal sehen wie viele Meilen es am Ende werden. Ach übrigens. Ich habe jetzt schon mehrfach die Frage gestellt bekommen, warum man mich nicht bei Marinetraffic etc. (AIS) verfolgen kann. Ganz einfach, ich sende gar kein Signal :-). Für meine aktuelle Position und die bisherige Route nutzt also bitte einfach die entsprechende Karte auf Törn.de. Also dann .. All good & Ahoi !

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Lofoten & Video-Botschaft

Geschafft! Die Lofoten sind erreicht und damit eines meiner großen Ziele dieses Törns. Der Weg von Kirkenes bis hierhin hat dann doch etwas länger gedauert als gedacht. Nicht zuletzt wegen der anhaltenden Windkapriolen, oder besser gesagt der fehlenden. Aber egal, denn hier ist es nicht nur schön, sondern affentittengeil. Ein anderes Wort fällt mir da spontan nicht ein .. sorry :-).

Einziger Wermutstropfen ist wie gesagt der Wind. Denn auch hier in der Bucht zwischen Lofoten und Festland gibt es davon nur sehr wenig bzw. wenn, dann nur sehr unstet. Aber Richtung Süden wird das sicher wieder besser werden, wenn ich auch mal wieder auf dem freien Wasser unterwegs bin. Das wird auch der Plan für Freitag oder Samstag sein. Es stellt sich nämlich eine Ostwindphase ein, die ich gerne nutzen würde, um ein paar Meilen gen Heimat zu machen. Was die Lofoten angeht, so habe ich mich mir gestern das wunderbare Skrova angeschaut. Heute bin ich auf der benachbarten Insel Henningsgvaer, die ebenfalls phantastisch ist. Morgen will ich dann weiter nach Nusfjord (Danke für den Tipp in der Grußbox !) und später vielleicht noch nach Reine. Hier war ich auf jeden Fall nicht das letzte mal. Das weiß ich jetzt schon. Aber schaut nur selbst.

Denn es wird schon wieder Zeit für eine Video-Botschaft. Diese geht heute an Jörg Schönbrodt, mit dem ich vor einiger Zeit mal eine ordentliche Sause in Heilgenhafen gemacht habe :-). Also lieber Jörg, vielen Dank auch an Dich und ich hoffe dir gefällt der kurze Clip mit ein paar Eindrücken meiner aktuellen Umgebung. Bis demnächst … Ahoi !



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Hallo ?

Ist da jemand ? Ich weiß ja, daß es in Norwegen nicht sooo viel Menschen gibt. Aber hier in Harstad – einer für lokale Verhältnisse eigentlich recht großen Gemeinde – ist gerade ganz schön der Arsch ab. Kaum ein Mensch ist auf den Straßen zu sehen und nur ein paar Möwen und Kormorane kacken fleißig den verwaisten Steg voll. Wird wohl in erster Linie am heiligen Sonntag liegen, an dem es sich die Leute lieber zu Hause gemütlich machen. So mache ich es also auch. Schon den halben Tag lümmele ich im Salon vor mich hin, arbeite mich durch meinen Restproviant und drücke mich erfolgreich vorm Abwasch. Dazwischen war ich einmal kurz an Land, um zu duschen und ein Minirunde durch den Ort zu drehen. Ersteres wird hier in einer Fritten- und Burgerbude erledigt. Kein Scherz. Direkt am Schwimmsteg gibt es nämlich einen Imbiss, was grundsätzlich schon mal nicht schlecht ist. Aber dort wird auch geduscht. Gleich neben der Toilette des Etablissements gibt es nämlich einen entsprechenden Raum. Für das warme Vergnügen werden einem dann 45 Kronen (also knapp 5 Euro) abgeknöpft. Aber wurscht … so langsam habe ich mich an die norwegischen Preise gewöhnt. Achso .. tanken war ich heute auch noch. Und da ich keine Lust hatte, einen Kanister durch den halben Ort zu schleppen, habe ich tatsächlich kurz abgelegt, bin hinten in die Bucht zur Bootstanke und wieder zurück gefahren. Im Logbuch stehen also für heute genau 1,5 Seemeilen verzeichnet.

Gestern waren es dann doch ein paar mehr. Gute 40 sollten es eigentlich von Finnsnes bis Harstad sein. Am Ende waren es fast 60, da ich seit langem endlich mal wieder richtig segeln konnte, dafür aber einige Kreuzschläge in Kauf nehmen musste. Davor gabs zunächst ein paar Stunden unter Maschine. Erst am Ausgang des letzten Sunds vor Harstad erreichte ich freies Wasser und im Nu waren plötzlich 20-25 Knoten am Start Das hat mich nach den drömeligen Tagen unter Maschine echt gefordert. Auch weil hier eine sehr kurze und steile Welle steht, die das Segelvergnügen recht unruhig gemacht hat. Spaß hats trotzdem gemacht und Carpe scheinbar auch. Wie ein junger Welpe hüpfte sie durch die kabbelige See und kämpfte sich extrem hoch am Wind Richtung Zielort. Die Infos aus dem Revierführer entpuppten sich hier als überholt. Denn die beschriebene – zur See hin offene – Anlegemöglichkeit, wurde in der Zwischenzeit durch einen großen Schutzwall mit vielen vielen Liegeplätzen dahinter abgelöst. Mir wars recht und so konnte ich mir nach gut 11 Stunden Fahrt aus sicher hundert freien Plätzen meinen Favoriten heraussuchen. Gleich darauf entdeckte ich am Ufer nicht nur besagten Imbiss, sondern auch eine kleine Bude mit Thai-Food. Genau das Richtige nach dem kalten und langen Tag. Nur blöd das die Dame mir vor der Nase die Klappe zuschließt und Feierabend machen will. Nur gutes zureden und Dackelblick haben sie am Ende dazu bewogen, mir doch noch ein paar „Schbringrohls“ und ein leckeres thailändisches Gemüsegericht zu kredenzen. Der Tag endet dann nach einer Dose Bier dann früh in der Koje.

Morgen solls weiter nach Lodingen gehen. Der dortige Hafen für Sportboote ist für mich bei Niedrigwasser wohl nicht zu erreichen. Also muss ich meine Ankunft entweder mit ausreichend Tide planen oder eben woanders festmachen. Das kenne ich ja nun schon zu genüge und irgendwo findet man eigentlich immer ein Plätzchen. Und apropos Tide .. auch morgen geht’s wieder durch einen engen Sund (Tjeldesund) mit bis zu 4 Knoten Strom. Nachdem ich beim letzten Sund leider etwas zu früh dran war und so kaum von der „mitreißenden“ Strömung profitieren konnte, will ich das morgen besser hinkriegen. Also Ankunft im Sund zur halben Tide. Denn dann läuft sie am stärksten. Mist .. dann muss ich jetzt wohl doch langsam mal spülen. Ahoi und schönen Sonntag noch !

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Finnsnes

Mal wieder mutterseelenallein im kleinen Clubhafen von Finnsnes. Zum tanken braucht man ne Visa Karte und zum duschen ein 20 Kronen Stück. Dreimal dürft ihr raten was ich beides nicht habe :-). Ahoi.

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Tschüß Tromsø

Bin unterwegs nach Finnsnes. Gleich kommt der berühmt berüchtigte Rystraumen mit bis zu 6 Knoten Tidenstrom. Ich bin gespannt. Danke auch für die vielen netten Grußbox Nachrichten aus der Heimat. Zuletzt tauchte die Frage auf, ob die Fahrwasser hier viel betonnt sind. Nun, im Norden gibt es eher weniger bis gar keine Tonnen. Dafür viele Leuchtfeuer und sonstige Landmarken als Navigationshilfe. Hier Richtung Lofoten wird’s tatsächlich mehr mit Tonnen, da es hier doch häufiger Untiefen und Felsen mitten in den Fahrwasser gibt. Bis später … Ahoi.

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Tromsoe & Video-Botschaft

„Zurück in der modernen Welt“, dachte ich mir, als ich mir heute Nachmittag im Tromsoer Burger King einen Whopper mit Fritten reingedonnert habe. Mann was ich hatte ich da einen Bock drauf :-). Carpe schaukelt derweil in den zunehmenden Boen im zentralen Yachthafen vor sich hin. Die Marina ist echt nicht schlecht, wenn auch mit knapp 30 Tröten pro Tag recht kostspielig. Gerade weil es auch keine Dusche und Toiletten gibt. Dafür sind es nur ein paar Schritte bis ins Zentrum von Tromsoe. Das was ich bislang gesehen habe, gefällt mir gut. Viele alte Häuser und eine eigentümliche Gemütlichkeit strahlt das Städtchen aus. Das mit der Dusche habe ich dann auch noch geregelt bekommen. Denn eines der benachbarten Hotels hat mich für kleines Geld in den Spa-Bereich gelassen, wo ich dann gleich auch mal in der Sauna war und die Knochen nach der kalten Nacht aufgewärmt habe. Die letzte Etappe war erneut eine Motorfahrt. Nur ganz kurz konnte ich mal die Segel setzen, als es ein Stück über freies Wasser ging und der an und für sich gemeldete Südost kurzzeitig zu spüren war. Ansonsten war heute wieder der kleine Volvo Penta gefragt, der seinen Job aber ohne zu murren erledigt hat. Die Landschaft war in der abendlichen Dämmerung und der Nacht heute ganz besonders beeindruckend. Ich kann es schwer beschreiben, aber es rührt einen fast manchmal zu Tränen, wenn man all diese Schönheit um sich herum sieht. Hin und wieder kreuzt ein Fischerboot oder Frachter meinen Weg und einmal kommt es auch zu der fast alltäglichen Begegnung mit einem der vielen Hurtigruten Schiffe. Auf den letzten Meilen vor Tromsoe gibt’s dann doch noch Wind. Leider genau auf die Nase und wie aus dem Nichts gute 25 Knoten. Dazu kippt auch noch die Tide knapp zwei Meilen vor der großen Tromsoe Brugg und ich krieche nur ganz langsam Richtung Marina. Dann ist es aber doch geschafft und ich finde einen recht gut geschützten Platz an einem der vielen Schwimmstege. Nun brummt der Heizlüfter, der Burger wird verdaut und ich spiele mit dem Gedanken, gleich mal eines der sündhaft teuren Biere trinken zu gehen. Morgen werde ich noch hier bleiben, denn es sind Boen bis zu 40 Konten aus Südwest gemeldet. Außerdem will ich mir die Stadt näher anschauen.

Heute gibt es auch mal wieder eine Video-Botschaft als Dankeschön für die Startnext Crowdfunder. Lieber Thomas Lomparski auch an dich meinen herzlichen Dank für deine Unterstützung und ich hoffe dir gefällt der kurze Clip, den ich in der letzten Stunde hier für dich zusammengebastelt habe. Also dann .. all good & Ahoi !



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Wetter, Wetter, Wetter

Ahoi und Hallo aus Skjervoey. Nach dem zweiten Motortag in Folge, liegen Carpe und ich an der ganz schön schaukeligen Gystbrygge und warten auf passende Bedingungen für den Schlag nach Tromsoe. Das ist gar nicht so einfach, denn neben dem Wetter sollte natürlich auch die Tide halbwegs passen. In den engen Sunden kann diese nämlich ganz schön kräftig fließen und so für Rauschefahrt oder eben Stillstand sorgen. Nach gegenwärtiger Prognose will ich heute abend um 10 Uhr die Leinen los werfen und mit dem aufkommenden Südostwind nach Tromsoe aufbrechen. Ich bin gespannt, ob wir in den riesigen Schluchten dann tatsächlich etwas segeln können. Gestern fing es eigentlich ganz gut an. Als ich aus dem kleinen Fischerhafen von Hasvik auslief, bliesen mir schöne 4 Windstärken entgegen. Kurz darauf liefen wir auf Idealkurs und unter Segeln Kurs 240 Grad. Leider währte das Vergnügen aber nicht lang, denn schon bald musste ich die Segel wieder bergen und den Rest der Strecke mangels Brise unter Maschine zurücklegen. Aber ich will nicht meckern. So ist es nun mal hier oben. Zwischen den vielen Bergen und Inseln ist es mit dem Wind wie schon erwähnt ohnehin tendenziell schwer stabile Segelbedingungen zu finden. Hinzu kommt der stetige Wechsel zwischen Starkwind und dann wieder schwachwindigen Bedingungen. Ich fürchte dass sich das bis zu den Lofoten auch nicht groß ändern wird. Denn immerhin bin ich bis dorthin meist in Sunden und Fjorden unterwegs. Morgen abend kommt dann zudem noch ordentlich Wind aus Südwest auf, also genau meiner Hauptzielrichtung. Dieser nimmt dann am Donnerstag bis auf über 40 Knoten in Boen zu. Das hoffe ich dann in Tromsoe abzuwettern, wo ich gerne ein bis zwei Tage bleiben möchte, um mir die Stadt anzuschauen. Von daher auch die anvisierte Nachtfahrt von heute auf morgen. Andernfalls würde ich die nächsten Tage in Skjervoey stehen. Hier ist es zwar auch schön, aber mich zieht es zu den Lofoten. Um mich herum wird es derweil immer kerniger. Hohe Berge mit großen Schneefeldern und sogar Gletschern, glasklares kaltes Wasser und viel nordische Stimmung begeistern mich. So langsam wird es auch mit den Liegemöglichkeiten besser. Wie schon erwähnt gibt es hier sogar eine richtige Gystbrygge (Gaststeiger) extra für Besucher. Eine Dusche habe ich noch nicht gefunden. Das werde ich gleich mal in Angriff nehmen. Auch wird die Dichte kleiner Dörfer und Siedlungen immer mehr. Nach den manchmal einsamen Tagen im ganz hohen Norden mit den teils etwas abenteuerlichen Anlegemöglichkeiten finde ich das gar nicht übel. Man hat das Gefühl wieder etwas mehr in die Zivilisation zu kommen :-). Ansonsten buisness as usual. Habe heute morgen den Motor gecheckt und auch mal nach dem Impeller geschaut. Dann werde ich gleich noch etwas einkaufen, Müll entsorgen und einen Kanister Diesel besorgen, bevor ich eine weitere Runde durch die Bucht drehe. Also dann .. All good & Ahoi !

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Hasvik

Ankunft und Leinen fest in Hasvik. Ein Mini-Kaff mit respektablem Fischereihafen. Da Sonntag ist, ist natürlich keine Socke da. Habe mich also wie üblich unter die Fischer gemischt und hoffe, dass ich hier stehen bleiben kann. Ahoi.

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