Utklippan

Ich bin im Paradies. Nach 45 Seemeilen bin ich eben auf dem kleines Felsen Utklippan gelandet. Eine Mini-Insel etwa 10 Meilen vor der schwedischen Küste. Ein Traum. Natürlich ohne Strom, Hafenmeister und Internet. Von daher eine kurze schnelle Meldung via Handy. Hoffe morgen auf Internet. Dann mehr …. Ahoi.

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Cristiansoe

Nach einer polnischen Nacht mit Bier, Wein und viel Grillfleisch, liege ich nun plötzlich wieder ganz alleine auf Cristiansoe. Hier werde ich bis morgen bleiben und dann Richtung Schweden aufbrechen. Zeit genug also um den leichten Schädel zu kurieren und die Insel zu erkunden. Ahoi ….

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Bornholm

Moin Moin bzw. god morgen von Bornholm. Es ist jetzt kurz vor 11 Uhr morgens und ich war schon schwer aktiv. Nach Frühstück und dem üblichen Eimer Kaffee hatte ich gerade sogar einen kurzen Putzanfall, da es nach nur einem Seetag an Bord schon aussah wie nach 3 Wochen Nordatlantik. Da hat`s mich dann gepackt und jetzt geht’s so langsam wieder .. also zumindest für meine Verhältnisse :-). Seit gestern Nachmittag liege ich mit Carpe nun im Lystbadehavn Roenne auf Bornholm. Die kleine Marina liegt etwas nördlich vom eigentlichen Haupthafen und wird laut Revierführer als ruhiger und bei Seglern beliebter bezeichnet. Und beides stimmt wohl. Zum einen ist es hier echt ruhig und an den Stegen liegen gleich zwei Hände voll Segelyachten. Kurz nach der Ankunft wurde ich bereits lautstark begrüßt und aufgefordert am besten auf Päckchen zu kommen. Danach wurde mir sogar die erste Übernachtungsgebühr von einem anderen deutschen Segler gesponsert. Da sag ich danke. Roenne (ich muss das so schreiben weil ich diese durchgestrichene OE auf der Tastatur nicht finde) selbst hab ich noch nicht gesehen. Das werde ich heute Nachmittag nachholen und ein paar Aufnahmen schießen. Viel soll der Ort bzw. die Stadt nach Aussage der umliegenden Segler aber nicht bieten. Na mal schauen. Am besten immer erst mal selbst `n Bild machen …

Die Überfahrt von Fehmarn nach Bornholm ist alles in allem gut belaufen. Wenn da nur nicht der unstete Wind gewesen wäre. Eigentlich waren für die gesamte Strecke und auch die anvisierte Fahrzeit durchgehend 4-6 Windstärken gemeldet. Anfangs stimmte das auch und ich konnte ab Burgtiefe mit achterlichem Wind und nur unter Genua gleich gut Strecke machen. Um 9 Uhr hatte ich zuvor die Leinen losgeworfen. Die wirklich letzten Tage vor dem Aufbruch hatte ich mit letzten Vorbereitungen verbracht. Da war noch immer das blöde Gasproblem (ich brauche Propan anstatt Butan für Norwegen), die Heizung sollte nochmal gecheckt werden, ein Heckanker lag zur Montage bereit und überhaupt musste natürlich noch der ganze Proviant an Bord. Also genug zu tun und so vergingen die letzten Tage auf Fehmarn wie im Flug. Auch weil ich sehr nette Nachbarn aus der Schweiz hatte, die mich abends zum Bier und einen netten Schnack einluden.

Aber zurück zu meinem Weg nach Bornholm. Gegen Mittag ließ der Wind bereits spürbar nach. Weil er außerdem genau von hinten blies hatte ich bald das Gefühl zu stehen. Das ist ja bekanntlich genau mein Ding. Gerade wenn die Segel schlagen und es jämmerlich im Rigg klappert und scheppert. Also habe ich mich dazu entschlossen etwas anzuluven und so vor dem Wind zu kreuzen (bzw. zu halsen). So erklärt sich auch mein Weg der zweimal den Fahrweg der Großschifffahrt kreuzt (die Frage tauchte in der Grussbox auf). So konnte ich Carpe wieder etwas in Schwung bringen und das Gefühl voran zu kommen war wieder da. Auf Höhe von Darsser Ort war dann abends allerdings endgültig Zapfenstreich. Das wenige was an Wind noch da war verschwand nach und nach und so fiel für mich irgendwann die Entscheidung eben nach Darsss auszuweichen. Zur Sicherheit habe ich dann aber doch den in Darss stationierten Seenotkreuzer angefunkt. Und siehe da .. „..die Tonnen sind eingezogen, der Hafen ist gesperrt. Gute Reise.“, erhielt ich als Antwort. Na toll. Aber so isset halt manchmal. Also Segel wieder hoch und erneut Kurs Bornholm angelegt. So ging es nun für einige Stunden bei durchschnittlichen 2-3 Knoten Fahrt südlich der Großschifffahrtsroute Richtung Rügen. Die Nacht war nach dem sonnigen Tag doch ganz schön frisch. Nach und nach habe ich wirklich alles angezogen was ich im Salon finden konnte .

Im Laufe der Nacht stellte sich dann zu meiner Freude wieder etwas Wind ein. Mit jetzt nahezu halbem Wind ging es so vorbei an Hiddensee und Rügen . Im Norden kann man übrigens bereits jetzt schon die ganze Nacht das Restlicht der Sonne deutlich erkennen. Dort wird es im Sommer ja bekanntlich nur noch ganz kurz bzw. gar nicht mehr richtig dunkel. Hätte ich nicht gedacht, dass ich das schon von aus hier beobachten kann. Ach ja .. ein kleiner Schweinswal hat übrigens auch mal vorbeigeschaut, sich aber schnell wieder getrollt, sodass ich keine wirklichen Aufnahmen von ihm machen konnte. Tjor .. der Rest der Strecke ist dann eigentlich schnell erklärt. Der Wind hat sich weiter stabilisiert und mich mit durchschnittlichen 6 Knoten Richtung Dänemark getrieben. Parallel zu einer estnischen Yacht, die ich schon die ganze Nacht auf dem AIS beobachtet hatte, ging ich so die letzten Meilen an. Um 13 Uhr war ich schließlich da und zugegebenerweise trotz vieler kleiner Döseinlagen ganz schön Banane. Also schnell noch was geköchelt und ab in die Koje, in der ich bis abends um halb sieben vor mich hingesabbert habe. Gleich hinter mir liegt übrigens eine weitere Bavaria 32 Holiday deren nette Berliner Besitzer am Abend noch auf ein Bier vorbei kamen . Nach einer weiteren ausgedehnten Rüssel-Einlage heute Nacht bin ich nun wieder fit und werde mich gleich mal Richtung Ort begeben, um nach einem WLAN zu suchen und hoffentlich diesen Text und ein paar Eindrücke hochladen zu können.Morgen will ich weiter Richtung Nordost. Mal schauen, ob ich direkt bis Christansoe gehe oder voher noch dem Bornholmer Ort Gudjem einen Besuch abstatte. Dort soll es nämlich auch ganz besonders muckelig sein. Also dann .. ich bin los, es läuft und überhaupt. Aaaaaaahoi !!!

P.S. Vielen Dank auch für die Spenden in Carpes Bordkasse und die vielen vielen Grussbox Nachrichten die ich bereits erhalten habe. Sind angekommen ….

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The Eagle has landed

Ahoi und viele Grüße aus Rønne auf Bornholm. Nach 28 Stunden und knapp 150 Seemeilen waren heute um 13 Uhr die Leinen fest. Morgen mehr … (wenn ich ein WLAN finde).

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Morgen gehts los

Hallole, ich melde mich hier live aus dem Insel Cafe auf Fehmarn. Die Sonne lacht und die Erkältung ist so gut wie ausgestanden. Auch ansonsten ist bislang alles gute gelaufen. Die neue Gaspulle (Propan Alumini) ist gekauft und verstaut. Die vorhandenen blauen Butan-Flaschen gefüllt und verpackt, das neue Gasventil und der ebenfalls neue Druckminderer montiert, Proviant verstaut, Diesel plus Reserve gebunkert und Carpe soweit seeklar gemacht. Gestern war dann Michi nochmal am Start und hat mal nen Blick auf die Heizung geworfen. Auch hier soweit alles OK. Morgen früh will ich mit dem aufkommenden Westwind dann Richtung Bornholm starten. Ab morgen sollte dann also auch der Tracker laufen und ihr könnt auf der KARTE meine Position live mitverfolgen. Ich hoffe dann Sonntag auf Bornholm zu landen. Von dort werde ich mich dann etwas umfangreicher melden. Hier ist nämlich das WLAN heisse Ware und der Akku ohnehin fast leer. Also dann .. es geht los.

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Bereit

Es wird langsam ernst. Heute morgen für knapp 400 EUR Proviant gebunkert, Seesack und Technik gepackt, letztes Treffen mit Viktor, Auto bis zum Anschlag vollgeräumt und zwischendurch immer mal kurz verschnauft. Erkältung wird langsam besser. Trotzdem hatte ich heute den ganzen Tag das Gefühl eine Bleiweste zu tragen. Wenn’s nicht schlechter wird, morgen Aufbruch zum Boot. Ahoi …

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Countdown

Eine letzte kurze Meldung über den Stand der Dinge, bevor es nächste Woche zum Boot geht, um die wirklich letzten Dinge anzugehen. Der Start ist dann abhängig vom Wetter am kommenden Wochende bzw. Anfang der darauf folgenden Woche geplant. Nächste Meldung dann von See oder dem ersten Etappenziel Bornholm. Ahoi !



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Das Hörbuch zum Atlantik-Törn ist fertig

Endlich ist es geschafft. Das Hörbuch zum „EINHAND UM DEN ATLANTIK“ Törn ist fertig und kann ab sofort im Shop von segel-filme.de heruntergeladen werden. Ich hoffe es gefällt euch und würde mich über eine Bewertung oder einen Kommentar von euch freuen. Alle Crowdfunder, die sich das Hörbuch als Dankeschön bei Startnext ausgesucht hatten, haben bereits eine Email mit einem Download-Link erhalten. Bitte prüft insoweit also kurz eure Mailbox.

Ansonsten nimmt der finale Vorbereitungs-Stress gerade kein Ende. Jetzt ist auch noch mein Wasserbett im Eimer und ich befülle gerade die neuen Matratzen. Von daher nur schnell in aller Kürze. Alles soweit im Soll, zwei bis drei kleine Baustellen gibts noch. Nächste Woche gehts zum Boot. Mehr Infos am Wochenende. Ahoi !



Hier gehts zum Download

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Klar zum Auslaufen

Manchmal habe ich mich in den letzten Tagen eher wie ein Kraftfahrer, als wie ein Segler gefühlt. Gleich zwei mal bin ich in den vergangenen 14 Tagen von Koblenz nach Fehrman gedüst, um dort die letzten Probleme an Carpe Diem zu beseitigen. Da war zum einen das Ruder, für das ein neuer Sperrring für den Ruderschaft angefertigt werden musste, um darunter einen Distanzring gegen das leichte axiale Spiel anzubringen. Darum hat sich einmal mehr mein neuer Lieblings-Mechaniker Michi Beer gekümmert, der auch schon fleissig an Bord werkelte, als ich Fehrman das zweite mal erreichte. Der neue Alu-Ring passt wie „Arsch auf Eimer“ und zusammen mit dem von Nico (der www.sonnensegler.net) angefertigten Distanzring, ist das Spiel im Schaft nunmehr Geschichte. Ich bin begeistert und von daher möchte ich es nicht versäumen, allen die im Großraum Fehmarn einmal Probleme am Boot haben, besagten Michi Beer ans Herz zu legen. Der Mann ist nicht nur eine echte Type, sondern auch noch fähig und zuverlässig obendrein. Wer also Fragen hat oder einen Termin mit ihm vereinbaren möchte, der kann sich unter Poseidonboats@web.de mit Michi in Verbindung setzen.

Nächster Punkt war erneut das Rigg, mit dem ich nach wie vor nicht so 100% zufrieden war. Noch einmal habe ich also an den Wanten herumgedoktert, bis ich eine für meine bescheidene Meinung gute Einstellung gefunden habe. Zwischendurch kamen dann noch ein paar Kleinigkeiten wie eine lose Windgeneratorhalterung, ein neues Radio für Carpe Diem und so weiter hinzu. Auch dem lokalen Gasmann bin ich wegen der Propan-Gaspulle für Carpe und den dafür notwendigen Änderungen an der Gasanlage weiter auf die Nerven gegangen. Noch haben wir den Deal nicht eingetütet, aber ich lasse natürlich nicht locker :-).

Am 26. April stand dann endlich eine erste Ausfahrt mit Carpe Diem auf dem Programm. Der Wind blies zwar nur schwach, aber dafür schien endlich mal wieder die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel herab, was die doch nach wie vor frostigen Temperturen erträglicher machte. Also abgelegt und raus auf die Ostsee. Hier die Segel gesetzt, verschiedene Kurse zum Wind getestet und erneut die Wantenspannung geprüft. Alles gut. Auch die frisch gewartete Maschine und insbesondere den neuen Propeller habe ich nun unter Last und mit verschiedenen Drehzahlen testen können. Auch hier alles bestens. Der Propeller sorgt trotz weniger Steigung für etwas mehr Speed, aber vor allen Dingen mehr „Bums“ beim beschleunigen, aufstoppen und mehr Durchzugskraft. Das sollte für die russische Binnenfahrt reichen. In der kommenden Woche bin ich nun noch einmal für 7 Tage als Skipper auf Ijsselmeer und Nordsee unterwegs, bevor die heisse Phase beginnt. Dann sind es nur noch 14 Tage, in denen ich letzte Dinge besorgen werde, um dann gegen den 20. Mai erneut zum Boot zu reisen und bald die Leinen loszuwerfen.

Gestern kamen übrigens auch endlich die noch ausstehenden Seekarten aus Russland an. Das war vielleicht ein Heckmeck. Erst mussten wir überhaupt mal nen Dealer finden, der nach Deutschland liefert. Dann wurde natürlich Vorkasse verlangt, bevor der Händler die Karten überhaupt erst mal besorgt. Eine Banküberweisung nach Russland geht auch nicht so ohne weiteres. Also die Kohle via Western Union nach Osten geschickt und gewartet. Fast 4 Wochen hats am Ende gedauert und selbst dann hielt ich die Karten noch nicht in den Händen, sondern hatte zunächst nur eine Benachrichtigung vom Zoll in Koblenz im Briefkasten. Da bin ich dann gestern noch schnell hin bevor ich wieder los muss und habe 12,51 EUR Einfuhrzoll abgedrückt. Nun sind die Kärtchen aber zu Hause und ein weiterer Punkt der endlosen to-do-Liste kann abgehakt werden.

Über meinen kleinen Ausflug mit Carpe habe ich natürlich auch ein kurzes Video gedreht und dabei erstmals die neue 360 Grad Kamera genutzt. So habt ihr quasi einen echten „Rundumblick“ und seid so fast live dabei. Viel Spaß damit und Ahoi !

WICHTIG! Bitte beachtet, dass ihr das 360 Grad Video nur dann richtig betrachten könnt, wenn ihr über einen aktuellen Browser verfügt bzw. die aktuelle youtube App auf dem Tablet habt. Wenn ihr nur ein verzerrtes Bild seht, wird das Video nicht ordnungsgemäß angezeigt. Die beste Qualität erhaltet ihr durch Auswahl der 4K Auflösung am PC bzw. HD in der App.
 
 

360° Video im aktuellen Browser öffnen (PC, Laptop …)




 
 
360° Video direkt in der Youtube App öffnen (Tablet, Iphone …)

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Fummel-Film

Und hier noch ein paar bewegte Bilder von den letzten Tagen auf Fehmarn. Am Dienstag gehts noch einmal in aller Herrgottsfrühe los Richtung Norden, um hoffentlich die letzten Baustellen zu beseitigen. Bis denne … Ahoi !

Übrigens habe ich auch mal den Tracker aktiviert. Ein erster Wegpunkt ist damit gesetzt. Nach meinem Aufbruch könnt ihr meinen Reisefortschritt dann wie gewohnt (fast) in Echtzeit auf der KARTE mitverfolgen.



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Fummel-Tage

Draussen regnets ausnahmsweise mal wieder. Die Temperaturen bewegen sich um die 5-6 Grad und heute Nacht ist sogar leichter Frost gemeldet. Ich sitze derweil im Salon, der Heizlüfter brummt und gleich gibts was leckeres ausser Dose :-).

Die letzten Tage waren doch ganz schön anstrengend. Unzählige Male bin ich zwischen Auto und Boot gependelt bis ich wirklich auch den letzten Rest Geraffel an Bord hatte und zeitgleich einen Riesenberg alter Ausrüstung von Bord geschafft hatte. Nun ist alles soweit verstaut und auch bei den übrigen Baustellen zeichnet sich langsam aber sicher Licht am Ende des Tunnels ab. Als erstes stand die Inspektion des Diesel an. Dafür hat mir Tina – meine lokale „Ich-kann-alles-organisieren-Helferin“ – den alten See-Haudegen und Allroundgenie Michi Beer empfohlen. Der kam dann auch und hat mit mir zusammen 3 Stunden lang den kompletten Motor gecheckt, gewartet und mich in die wichtigsten Dinge eingewiesen. Sehr gut. Weiterhin wurde damit begonnen, dass axiale Spiel im Ruder durch eine Unterlegscheibe zu beheben. Das hat leider noch nicht so richtig geklappt, da der entsprechende Sperrring so bombenfest auf dem Schaft saß, dass Michi und ich den nur mit roher Gewalt entfernen konnten. Dabei wurde der Ring leider zerlegt und das Teil muss nun neu gedreht werden. Aber auch darum kümmert sich Super-Michi und so hoffe ich, dass Teil in den nächsten Tagen in den Händen zu halten. Am Rigg gabs auch noch etwas Fummelei, nachdem der Rigger es bei der Wantenspannung etwas zu gut gemeint hat und Carpe fast zusammengefaltet wurde :-). Nun ist aber auch das soweit klar und und das merkwürdige Knacken unter Deck vorbei. Hoffe das bleibt nun so. Was gabs noch ? Na klar .. Segel anschlagen, Mastkabel anschliessen, Funkkabel verlöten, Leinen und Schoten einschären, Ruderschaft im Koker fetten, Lampen & Funk checken, altes Radio ausgebaut, schon mal etwas Proviant gebunkert, Backskiste ausgeräumt – gereinigt – und neu eingeräumt, Windpilot montiert, Heckankerhalterung und Außenborder angebracht und und und. Außerdem konnte ich das Gas-Problem weitestgehend lösen. Denn leider ist es so, dass es in Skandinavien und auch Russland keinen Nachschub an den blauen Campingaz Butanflaschen gibt. Dort wird nur mit Propan gearbeitet, was mit den unterschiedlichen Siedepunkten der Gase und den lokalen Durchschnittstemperaturen zu tun hat. Langer Rede kurzer Sinn. Ich brauche für Russland und Skandinavien eine nachfüllbare Propanflasche die auch noch ins Schapp auf Carpe passt. Aber auch dafür hatte Tina einen Tipp parat. Der lokale Gas-Dealer bietet eine neue – ins Boot passende – Propan-Pulle an. Das Ding heisst übrigens Alumini und wiegt leer 2 kg. Diese Flasche kann mit einem neuen Ventil und Druckminderer an Carpes Gasnetz angeschlossen werden und sogar die blauen Flaschen passe auch daran. Wie das genau mit dem Befüllen in Norwegen läuft klärt gerade mein Freund Tore aus Stavanger und will sich bald melden. Einziger Wermutstropfen: Die Flasche kostet über 100 EUR und muss gekauft werden. Mal schauen ob ich da über einen Handwerker-Kumpel noch was drehen kann. Gefilmt habe ich auch zwischendurch etwas. Heute habe ich mal die Drohne an der Fehmarnsund-Brücke fliegen lassen und hab ein paar schöne Aufnahmen geschossen. Sobald ich wieder zu Hause bin gibt es also einen neuen Clip. Bis dahin .. Ahoi !

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Fäden raus / Auto voll

Puh … watt `n Stress. Heute morgen gings erst mal zum Onkel Doktor zur Kontrolle und dem Fäden ziehen. Hat soweit alles gut geklappt, auch wenn die Wunde an sich noch ein bißchen an Mr. Frankenstein erinnert. Für die nächsten zwei Wochen soll ich nun noch Klammerpflaster auf die Wunde kleben, um ein Aufplatzen zu verhindern. Daneben hat auch heute der fast tägliche DPD- und DHL-Terror angehalten. Ein paar letzte Lieferungen – wie z.B. gefriergetrocknete Notfallrationen – sind heute noch eingetrudelt. Außerdem kam heute das russische Funkgerät inklusive einer original russischen Tafel Schokolade bei mir an. Noch einmal vielen Dank an Michael für die tolle Hilfe und die prompte Erledigung. Viktor war heute auch mal wieder am Start und hat sich stolz wie Bolle sein nagelneues PARASAIL Ölzeug abgeholt. Er kann zwar noch ein bißchen hineinwachsen, aber im Großen und Ganzen passt der Anzug und er wird auch ihm gute Dienste leisten. Gerade eben habe ich dann noch das ganze bislang angesammelte Geraffel ins Auto geschleppt, denn ich werde morgen früh Richtung Fehmarn starten, um Carpe einen Besuch abzustatten. Die nächsten Tage werde ich dann aufriggen, Segel anschlagen, Motorinspektion machen, Gedöns einräumen und verstauen usw. usw.. In ein paar Tagen kommt dann Ruth nach und wir wollen einen ersten kurzen Schlag drehen um alles zu testen. So langsam bin ich ehrlich gesagt froh, wenns dann endlich auch mal los geht. Seit Monaten bin ich nun mit Vorbereitungen beschäftigt und will nun endlich los. „Ein paar kleine Probleme gibts noch“ (Zitat vom „LI“ bei „Das Boot“), aber auch die werden wir noch in den Griff bekommen. Also dann .. drückt weiterhin die Daumen, dass alles glatt geht und auf bald. Ahoi !

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Gesundheit & Ölzeug

Hallo zusammen,
zunächst mal ein kurzes Update in Sachen Gesundheit. Der Heilungsprozess nach der Tumorentfernung vor knapp zwei Wochen verläuft bislang sehr gut. Die Narbe ist mittlerweile so gut wie schmerzfrei und scheint stabil zu sein. Auch die Untersuchung des entfernten Gewebes zeigt keinen Befund mehr. YES !! Ich hoffe nun, dass in der kommenden Woche die Fäden raus können und ich dann mal wieder nach Fehmarn fahren kann, um weiter an Carpe zu arbeiten. Dort gibt es nämlich noch eine ganze Menge zu erledigen. Außerdem habe ich eben eine Nachricht aus Moskau bekommen, dass Michael samt Funke auf dem Weg Richtung Schweiz sind. Auch dieses endlose Kapitel, sollte also in der kommenden Woche endlich zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.

Vorgestern gabs dann noch eine weitere schöne Überraschung. Denn in der Post lagen zwei Offshore Segelanzüge für Viktor und mich, die uns freundlicherweise von der Firma PARASAIL gesponsert wurden. Dafür noch einmal vielen Dank Alexander ! Wer das Parasail Ölzeug noch nicht kennt, dem sei es hiermit sehr ans Herz gelegt. Schon auf meinem Einhand-Törn um den Atlantik hat mir der Anzug beste Dienste erwiesen. Als „small Elephant mit Bauch“ ist es außerdem sehr erfreulich, dass Parasail einen Anzug in entsprechender Größe anbietet.

Also dann .. es sieht wieder gut aus und ich bleibe am Ball. Ahoi !!

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Sachen gibts ….

Gerade komme ich nach Hause und finde auf der Treppe ein schönes kleines Paket. Als ich es öffne, staune ich nicht schlecht. Denn darin befindet sich nicht nur eine Spende für Carpes Bordkasse, sondern auch eine außerordentlich liebe Genesungskarte und – täterättätäää – ein sogenanntes „Nutella-Auftau-Gerät“. „Ein was?“, wird sich jetzt so mancher fragen. Ein „Nutella-Auftau-Gerät“! Hintergrund ist der Running-Gag mit der stets steinhart geforenen Nuss-Nougat-Creme, während der frühen Tage meines Einhand-Atlantiktörns. Schon damals war der Absender ein treuer Fan und Begleiter und hat es sich nun nicht nehmen lassen, mir für die wahrscheinlich wieder nicht ganz milden Temperaturen im Nordmeer besagtes Set zu stiften. Aber Spaß beiseite. Eigentlich handelt es sich um einen Topf in dem nichts anbrennen kann (oder so ähnlich). Jedenfalls ein super Idee …. vielen Dank Christian !!

Hier übrigens das „alte“ Video von 2012, dass neben der Fahrt durch den NOK auch den morgendlichen Kampf mit dem Brotaufstrich dokumentiert :-). Ahoi !



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Vega VG-304

Es ist vollbracht !! Seit heute bin ich (fast) stolzer Besitzer eines russischen Vega VG-304, einem Handfunkgerät speziell für die russischen Binnenfunk-Frequenzen. Am Ende hat dann plötzlich doch alles sehr schnell und unkompliziert geklappt. Schuld daran ist mein Facebook-Kontakt Michael. Seines Zeichens Schweizer und zur Zeit wohnhaft in Moskau. Er hat das mal eben in die Hand genommen und schon heute das Gerät geliefert bekommen. Klasse ! Der nächste Glücksfall ist, dass Michael in der kommenden Woche nach Europa reist und so auch den Transport der Funke übernehmen kann. Man muss eben nur die richtigen Leute kennen. DANKE Michael !!

Heute war übrigens die erste Kontrolle nach der Tumor-OP in Bonn. Alles gut soweit, keine Entzündungen oder sonstige Komplikationen. Wenn`s so bleibt, sollte ich bald wieder fit sein und kann mich dem Tiger widmen. Ahoi !

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