{"id":1267,"date":"2017-05-31T14:36:43","date_gmt":"2017-05-31T12:36:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/?p=1267"},"modified":"2017-05-31T15:46:08","modified_gmt":"2017-05-31T13:46:08","slug":"schweden-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/2017\/05\/31\/schweden-2\/","title":{"rendered":"Schweden 2"},"content":{"rendered":"<p>Hihi aus dem Espressohouse in Vest\u00e4vik. Ich habe gerade einen k\u00f6stlichen Kyckling Hickory Bagel verschlungen und dazu einen Eimer Kaffee inhaliert. Da es in der Marina mal ausnahmsweise wieder kein Internet gibt, bin ich eben in die Stadt getapert. Hier gibts gleich so viele Netzwerke, dass man gar nicht wei\u00df, in welchen Laden man denn nun gehen soll. Zeit also, ein paar Zeilen zu schreiben. Eins vorab. Ich wei\u00df nicht genau, wie lange der Akku des Laptops h\u00e4lt und schreibe daher so flink wie es geht. Sollte der Beitrag pl\u00f6tzlich abbrechen, wurde ich nicht erschossen, sondern mir ist schlicht und ergreifend der Saft ausgegangen. Also los &#8230; <\/p>\n<p>Mein letzter Stopp im Blog war ja Kalmar mit der nervigen Kabeltrommel-Story. Nach einer bemerkenswert lauten Nacht (die Promenade scheint der allgemeine Treffpunkt f\u00fcr Halbstarke, Autoraser und sonstige Spezialisten zu sein) stieg ich morgens wie gewohnt ins Cockpit und staunte nicht schlecht \u00fcber die allgegenw\u00e4rtigen M\u00fcllberge, welche die n\u00e4chtlichen Besucher hier zur\u00fcckgelassen haben. Und w\u00e4hrend ich noch so staune, r\u00fcckt eine kleine Putzkolonne an und macht in nullkommanix wieder klar Schiff. Ich hab das Ganze mit dem \u00fcblichen Kaffee beobachtet und \u00fcberlegt, warum die doch eigentlich sehr ordnungsliebenden Schweden hier nachts so ne Sauerei veranstalten. Gestern Abend hatte ich noch eine ausgedehnte Runde mit der Kamera durch den gro\u00dfen Hafen von Kalmar gedreht. Dabei traf ich auch wieder auf den Segler, welcher mich bei meiner Einfahrt in den Hafen so freundlich begr\u00fcsst hatte. Da geh ich doch gleich mal hin. Der grauhaarige Lockenkopf winkt mich gleich heran und fragt, ob ich Lust auf einen Teller Spaghetti mit Tomatensauce habe. Das lehne ich zwar dankend ab, gehe aber trotzdem zu ihm an Bord. Dort werde ich erst mal von seiner lieben H\u00fcndin Jamie abgelutscht und beschn\u00fcffelt. Dann beginnt Thomas zu erz\u00e4hlen, dass er sich wegen meiner Filme dazu entschlossen hat Segler zu werden, alle Scheine gemacht hat und sich vor zwei Jahren dann seinen stattlichen h\u00f6llandischen Segelkutter gekauft hat. Mittlerweile lebt er sogar auf dem Boot und ist ein echter Vollblut-Segler geworden. Vor sechs Wochen ist er im Ijsselmeer gestartet und nun steht er schon im Kalmarsund .. Respekt! Die ganze Geschichte macht mich ziemlich platt. Nie h\u00e4tte ich gedacht, so viele Menschen mit meinen doch eher dilletantisch gedrehten Filmem zu erreichen und am Ende noch den einen oder anderen zum segeln zu bringen. Das macht mich froh, ein bi\u00dfchen stolz aber auch irgendwie  verlegen. Jedenfalls quasseln wir noch ein wenig, ich unterziehe Jamie einer ausgedehnten Kraul-Kur und dann verabschieden wir uns wieder voneinander. Das war wirklich nett Thomas !<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum n\u00e4chsten Tag. Es geht eine gute Stunde nach dem ersten Kaffee los. Heute solls nach Figeholm gehen. Ein Name der irgendwie f\u00fcr komische Assoziationen sorgt. Laut Revierf\u00fchrer soll es auch hier sch\u00f6n ruhig und muckelig sein. Au\u00dferdem f\u00fchrt ein sch\u00f6nes Sch\u00e4renfahrwasser zu dem kleinen Ort. Das will ich nat\u00fcrlich befahren und meine ersten wirklichen Sch\u00e4renmeilen &#8211; m\u00f6glichst unter Segeln &#8211; sammeln. Und so kommt es dann auch. Der Wind bl\u00e4st erneut aus S\u00fcd und dengelt schon nach kurzer Zeit mit guten 25 Knoten von achtern. Wieder ein Kurs nur f\u00fcr die Genua. Schmetterling geht bei der Welle und dem Windpilot als Steuermann nicht wirklich. Ist aber sowieso nicht n\u00f6tig, denn mit der gro\u00dfen Genua l\u00e4uft Carpe auch so wie der Teufel Richtung Norden. Bei Borghholm komme ich dann an einem entsprechend betonnten Sperrgebiet vorbei. Dahinter ein imposantes Anwesen mit eigenem Bootshaus und Steganlage. &#8222;Das muss das Feriendomizil der schwedischen K\u00f6nigsfamilie sein&#8220;, plappere ich mal wieder mit mir selbst. Und genau so isses. Im Revierhandbuch steht n\u00e4mlich, dass hier ein entsprechendes Sperrgebiet eingerichtet ist, in das man nicht einfahren sollte, wenn man keine Bekanntschaft mit dem schwedischen Geheimdienst machen m\u00f6chte. Also belasse ich es bei einem staunenden Blick durch das Fernrohr. K\u00f6nig, K\u00f6nigin oder einen der Spr\u00f6sslinge kann ich aber nicht entdecken. Also weiter &#8230;<\/p>\n\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1267 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail gallery1'><script type=\"text\/javascript\">\r\n\/\/ <![CDATA[\r\n\tjQuery(document).ready(function () {\r\n\t\tjQuery(\".gallery1 a\").attr(\"rel\",\"gallery1\");\t\r\n\t\tjQuery('a[rel=\"gallery1\"]').colorbox({maxWidth:\"95%\", maxHeight:\"95%\",title: function(){ return jQuery(this).children().attr(\"alt\"); }, });\r\n\t});\r\n\/\/ ]]>\r\n<\/script>\n<figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/9-1024x572.jpg\" title=\"Unterwegs im Kalmarsund\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/9-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"Unterwegs im Kalmarsund\" \/><\/a>\r\n<\/div><figcaption class=\"gallery-caption\" id=\"caption1270\"><span class=\"imagecaption\">Unterwegs im Kalmarsund<\/span><br \/>\n<\/figcaption><\/figure><figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/1-2-1024x576.jpg\" title=\"Kalmar Marina\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/1-2-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"Kalmar Marina\" \/><\/a>\r\n<\/div><figcaption class=\"gallery-caption\" id=\"caption1271\"><span class=\"imagecaption\">Kalmar Marina<\/span><br \/>\n<\/figcaption><\/figure><figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/2-3-1024x576.jpg\" title=\"In den Sch\u00e4ren vor Vest\u00e4vik\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/2-3-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"In den Sch\u00e4ren vor Vest\u00e4vik\" \/><\/a>\r\n<\/div><figcaption class=\"gallery-caption\" id=\"caption1272\"><span class=\"imagecaption\">In den Sch\u00e4ren vor Vest\u00e4vik<\/span><br \/>\n<\/figcaption><\/figure><figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/3-3-1024x576.jpg\" title=\"In Figeholm\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/3-3-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"In Figeholm\" \/><\/a>\r\n<\/div><figcaption class=\"gallery-caption\" id=\"caption1273\"><span class=\"imagecaption\">In Figeholm<\/span><br \/>\n<\/figcaption><\/figure><figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/4-3-1024x576.jpg\" title=\"Schweden wie man es sich vorstellt\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/4-3-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"Schweden wie man es sich vorstellt\" \/><\/a>\r\n<\/div><figcaption class=\"gallery-caption\" id=\"caption1275\"><span class=\"imagecaption\">Schweden wie man es sich vorstellt<\/span><br \/>\n<\/figcaption><\/figure><figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/5-2-1024x576.jpg\" title=\"Zwei UV-gesch\u00e4digte\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/5-2-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"Zwei UV-gesch\u00e4digte\" \/><\/a>\r\n<\/div><figcaption class=\"gallery-caption\" id=\"caption1276\"><span class=\"imagecaption\">Zwei UV-gesch\u00e4digte<\/span><br \/>\n<\/figcaption><\/figure><figure class=\"gallery-item\">\n<div class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/6-2-1024x576.jpg\" title=\"Schweden\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.xn--trn-sna.de\/blog\/tigerneu\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2017\/05\/6-2-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"Schweden\" \/><\/a>\r\n<\/div><figcaption class=\"gallery-caption\" id=\"caption1277\"><span class=\"imagecaption\">Schweden<\/span><br \/>\n<\/figcaption><\/figure>\r\n\t\t<\/div>\n\n<p>Es beginnt die Anfahrt ins Sch\u00e4renfahrwasser. Ich bin doch ein bi\u00dfchen aufgeregt, zumal ich unter Segeln da durch fahren will. Immer wieder bl\u00e4ue ich mir im Geiste ein: &#8222;Die gr\u00fcnen rechts, die roten links&#8220;. Denn man kommt in den engen Fahrwassern doch schneller Durcheinander als man es vorher f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt. Am Ende klappt es aber echt gut. Kreuz und quer durch eine echte L\u00f6nneberga-Landschaft mit hunderten kleinen Inseln, schroffen Felsen und kleinen urigen Ferienh\u00e4usern gleite ich lautlos nach Figeholm. Die letzten anderthalb Meilen schalte ich dann doch den Jockel ein. So habe ich noch genug Zeit alles f\u00fcr den Anleger vorzubereiten. Auch hier legt man mit den quietschorangen Heckbojen an. Das klappt wieder verd\u00e4chtig gut und so langsam weicht meine diesbez\u00fcgliche Unsicherheit immer mehr. <\/p>\n<p>Figeholm h\u00e4lt dann auch was es versprochen hat. Ein netter kleiner Ort, mit sehr freundlicher Hafencrew (Kaffee und Kekse inklusive), einer park\u00e4hnlichen Hafenanlage, Top-Sanit\u00e4ranlagen und einer Pizzeria mit eigenem Hausbier in Spuckweite. Was will man da mehr. Hier bleibe ich doch gleich mal zwei N\u00e4chte. Denn auch wenn ich zuletzt nicht die wirklich wahnsinnig langen Schl\u00e4ge rausgehauen habe, merke ich die letzte Woche doch schon ganz gut. Also erst mal n b\u00fcschen ausruhen. Am Boot gibts wie \u00fcblich auch was zu fummeln .. aber nix Ernstes. Den kommenden Tag verbummele ich also im Hafen, besuche ausgiebig die Dusche, lasse Drohne und Kamera fliegen und und und. Ein bi\u00dfchen anstrengend ist dann noch ein Segelkollege der sich trotz leerem Hafen genau neben mich quetschen muss, mich dabei fast rammt und sein Boot anschlie\u00dfend so merkw\u00fcrdig vert\u00e4ut, dass es die ganze Zeit vom Wind auf mich getrieben wird. Mein entsprechender Hinweis wird aber geflissentlich irgnoriert und so belasse ich es eben dabei. Manchen ist halt nicht zu helfen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Etappe ist wieder ein \u00fcberschaubare mit etwa 30 Seemeilen. Es geht nach Vest\u00e4vik, einem Tipp von Sch\u00e4renbsegler Claus Aktoprak. Wieder durch die Sch\u00e4ren geht es hinaus aufs freie Wasser und hier unter vollen Segeln etwa 17 Meilen bis zur Sch\u00e4renzufahrt vor Vest\u00e4vik. Ein abslolut traumhaftes Fahrwasser! Oft weit und unter Segeln ohne Probleme zu managen, dann pl\u00f6tzlich sehr eng und das ganze umgeben von einer wahren Modelleisenbahnlandschaft. Knappe 10 Meilen geht es so noch einmal  nach Vest\u00e4vik, wo dann die Suche nach einem Liegeplatz beginnt. Als erstes fahre ich kurz die Vests\u00e4vik Marina an (die mittlerweile Pampas Marina heisst). Dort sieht es aber nicht wirklich sch\u00f6n aus. Also gehe ich erst mal auf die andere Seite der Bucht in den gro\u00dfen Gasthamn. Hier liegen gleich Duzende Boote l\u00e4ngsseits an den Stegen, die normalerweise f\u00fcrs anlegen mit Heckboje gedacht sind. Ergebnis .. alle halbwegs vern\u00fcnftigen Pl\u00e4tze sind voll. Nur der Au\u00dfensteg mit zentnerweise Vogelkacke und eine halbe Weltreise vom Ufer entfernt ist noch frei. Der Rest des Hafens besteht aus Stegen ohne Landverbindung und privaten Landebr\u00fccken an denen man nicht festmachen darf. &#8222;Hmmmm &#8230;.&#8220;, denke ich und fahre kurzentschlossen nochmal zur\u00fcck zur Pampas Marina. Die ist zwar wie gesagt auch nicht viel sch\u00f6ner, aber daf\u00fcr zumindest stadtn\u00e4her. Ich fahre also hinein, mache irgendwo fest und werde keine 3 Minuten sp\u00e4ter von einem Hafen-Jonny wieder rausgeschmissen. &#8222;No Gasthamn here ..&#8220;, heisst es und ich solle wieder auf die andere Seite fahren. &#8222;Mann ey ..&#8220;, meckere ich kurz und fahre wieder raus. Jetzt wei\u00df ich auch, warum der Laden &#8222;Pampas Marina&#8220; heisst. Um dke Ecke seh ich dann noch einen ganz kleinen Hafen mit zwei Schwimmstegen. Mir ist langsam alles wurscht weil es mittverweile auch angefangen hat zu regnen. Ich fahre also zu dem offensichtlich privaten Yachthafen und lege einfach mal an. Danach drehe ich eine Runde \u00fcber den Werfthof, finde aber niemanden. &#8222;Ich bleibe jetzt einfach mal ne Nacht hier&#8220;, denke ich noch, da erscheint Magnus. Magnus ist der Hafenbetreiber und er gibt mir mehr oder weinger deutlich zu verstehen, dass er mich hier nicht gerne sieht. So ganz langsam reicht es mir hier. Zum dritten mal lege ich wieder ab und fahre wieder in den gro\u00dfen Gasthamn auf der anderen Seite. Es sch\u00fcttet wie aus Eimern. Am erstbesten Platz mit seitlichem Schwimmfinger mache ich fest, steige von Bord und bekomme augenblicklich einen F\u00f6n. Dort steht n\u00e4mlich in grossen Buchstaben PRIVAT auf dem Steg. Das kann doch wohl echt nicht wahr sein. Dennoch entscheide ich mich hier jetzt stehen zu bleiben und es drauf ankommen zu lassen. Als um halb acht der nette Hafenmeinster kommt, gibt dieser dann auch Entwarnung. Ich darf stehen bleiben und alles ist gut. Der Rest ist eine Dusche, ne Dose Schweinegulasch mit Eiernudeln und eine Cola. Denn selbst zum Bier trinken habe ich heute keine Lust mehr.<\/p>\n<p>Nun werde ich heute Abend mal \u00fcberlegen wie es weiter geht. Das Wetter ist gerade nicht so optimal und von daher werde ich in den kommenden Tagen wohl wieder mal eine lange Etappe Richtung Alands oder Finnland raushauen. Dort wartet am 10. Juni ja bekanntlich Viktor auf mich.<\/p>\n<p>Bald mehr &#8230;Ahoi !<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Hihi aus dem Espressohouse in Vest\u00e4vik. Ich habe gerade einen k\u00f6stlichen Kyckling Hickory Bagel verschlungen und dazu einen Eimer Kaffee inhaliert. 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