Der Film – Jetzt downloaden !

Es ist soweit ! Ab sofort steht die komplette 6-teilige Törn.de Doku-Reihe zum Download bereit. Das komplette Bundle besteht aus 6 Hauptfilmen über meinen Einhand-Törn um den Atlantik sowie dessen Vorbereitung. Dazu gibt es reichlich Bonusmaterial zu den Themen „Technik & Ausrüstung auf der Carpe Diem„, „Die Route der Carpe Diem„, „Mit Guido & Carpe in der Karibik„, „Über die Biskaya“ und „Durch den Englischen Kanal nach Hause„. Insgesamt umfasst das Film-Bundle über 7 Stunden aufwändig gefilmtes HD-Material.

Zur Film-Vorschau – HIER KLICKEN


 

 
 
„Ehrlich, humorvoll und authentisch lässt uns der Einhandsegler an seinem großen Abenteuer teilhaben. Ein MUST-SEE für alle Segel-Fans (und solche die es werden wollen).“ [segel-filme.de]

Das Film-Bundle


Einhand um den Atlantik – Das KOMPLETT-Bundle
Über 7 Stunden Segel-Doku in 6 Teilen plus Bonusmaterial.

   
 

 

Jetzt neu im Shop


Einhand- und Manöver-Tipps
90 Minuten aufwändig gefilmtes HD-Video mit allen wesentlichen Segel- und Hafenmanövern speziell aus der Sicht eines Einhandsegler.

   
 


Mit der MORIAN nach England
Mein neuer Film ist da !! In 75 Minuten Segel-Doku berichte ich über
meinen Törn mit Dirk, Mac und der MORIAN zu den Scilly Islands.

   
 

 

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UM DEN TIGER

So .. dann lasse ich mal die Katze aus dem Sack und gebe hiermit den offiziellen Startschuß für meine neue Segelreise „UM DEN TIGER“. Den neuen Blog zu dieser Reise findet ihr hier. Ich freue mich schon auf euer Feedback, Kommentare und was es da noch so alles gibt :-). Ahoi !



 
Hier gehts zum neuen Blog für „UM DEN TIGER“

 

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Das Buch zum Törn ist da !

 
Das lange Warten hat endlich ein Ende. Ab sofort könnt ihr auch das Buch zum Törn EINHAND UM DEN ATLANTIK im Buchhandel sowie online erwerben. Neben der Gebundenen Ausgabe gibt es natürlich auch ein Ebook. Ich hoffe es gefällt euch und würde mich über eine Rezension bei Amazon & Co freuen. Ahoi … Euer Guido


Gebundene Ausgabe






E-Book


Das E-Book ist bei segel-filme.de (EPUB, MOBI und PDF) und Amazon.de erhältlich.


 

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Carpe`s Weg ins Winterlager

Moin zusammen,
als ich heute seit langer Zeit mal wieder die Kamera in der Hand hielt, habe ich doch tatsächlich noch ein paar Film-Schnipsel vom „Winterlager-Kranen“ gefunden. Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. Glück und Gesundheit inklusive :-). Ahoi !!



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Video zum Meet & Greet

Hier ein paar kurze Eindrücke von unserem wirklich tollen Meet & Greet in Stavoren. Noch einmal vielen vielen Dank für den super Empfang und den echt schönen Abend … Ahoi !!



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Meet & Greet

Hallo zusammen !
Schöne Grüße aus dem verregneten Koblenz. Ich bin wieder gut zu Hause gelandet. Den gestrigen Tag habe ich hauptsächlich in irgendwelchen holländischen Bimmel-Bahnen verbracht. Am Ende habe ich bis nach Koblenz ungefähr genauso lange gebraucht wie bis nach Brest vor gut 4 Wochen. Carpe liegt derweil sicher vertäut in der Marina und wartet auf ihren Kran-Termin. Das wird wohl noch ein bis zwei Wochen auf sich warten lassen. Bis dahin kann sie sich also auruhen und ein bißchen mt den Nachbarbooten klönen.

Ich weiß nicht wie ihr es seht. Aber ich fand unser Meet & Greet in Stavoren einfach nur geil! Genau so habe es mir vorgestellt. Das gleich so viele von euch aufgetaucht sind, hat mich natürlich besonders gefreut. Auch wenn es dadurch natürlich sehr schwer war, auch mit jedem ein paar Worte zu wechseln. Ich habe alles versucht und hoffe auf euer Verständnis, dass vielleicht nicht jeder seine Fragen loswerden konnte.

Ich fand den Abend jedenfalls absolut klasse und werde mich noch sicher sehr sehr lange daran erinnern. DANKE DANKE DANKE ! Hier schon mal ein paar Bilder zum nacherleben. Ich werde versuchen, die Tage auch noch ein paar bewegte Bilder einzustellen. Bis dahin … Ahoi !

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Meet & Greet

Hallo Leute,
als erstes mal die erfreuliche Nachricht, dass ich nach 19 anstrengenden Stunden gut in Ijmuiden angekommen bin. Ich befinde mich bereits auf dem Weg Richtung Ijsselmeer. Unserem Meet & Greet sollte also nichts mehr im Wege stehen. Ich freue mich schon sehr. Ich plane, um etwa 17 Uhr im alten Stadthafen von Stavoren einzulaufen. Dort hoffe ich dann natürlich, möglichst viele von euch anzutreffen. Es folgt ein lockerer Schnack bevor wir anschließend weiter ins „Posthoorn“ ziehen, wo ich euch beim Biere gerne Frage & Antwort stehe.

Der GPS-Tracker läuft ab heute übrigens nicht mehr. Also nicht wundern, wenn sich die Position auf der Karte nicht mehr verändert. Ich pirsche mich quasi auf geheimen Wege an euch ran ,-)).

Was nicht so erfeulich ist, ist die Tatsache, dass Törn.de offenbar umfangreich gehackt worden ist. Ich komme seit heute weder in die Admin noch in sonst irgendwelche Funktionen von Törn.de rein. Ich kann also weder auf Kommentare reagieren noch irgendwelche Kontaktnachrichten lesen oder beantworten. Der Support meines Server-Betreibers arbeitet schon an dem Peroblem. Ist aber scheinbar alles nicht so einfach. Diesen Bietrag hier tippe ich gerade direkt in die Datenbank von Törn.de, was ziemlich umständlich ist aber Gott sei Dank wenigstens noch klappt.

Also dann .. ich werde wohl erst mal nichts weiter hier schreiben können. Wir sehen uns am Samstag um 17 Uhr in Stavroen. Auf bald und … AHOI !!!

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Blankenberge

Guude Middach ! Gruß aus dem belgischen Blankenberge. Wie schon fast gewohnt, spielt mir das Wetter mal wieder nicht in die Karten. Gerade weht ein ordentlicher Nordost und ab morgen früh hauts dann mal wieder Böen is zu 40 Knoten aus Südwest raus. Das tue ich mir dieses mal nicht an. Die Waschküche vor Boulogne reicht mir noch ,-). Also warten bis voraussichtlich Dienstag morgen und dann in einem Rutsch nach Ijmuiden. Morgen dann mal mehr .. Ahoi !

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Nachtfahrer

So komme ich mir jedenfalls langsam vor. Die letzten drei Etappen habe ich nämlich jeweils nachts zurückgelegt. Grund ist das in den letzten Tagen tagsüber zu schlechte Wetter. Oder besser gesagt der viele Wind, der konstant mit Böen über 30 Knoten geblasen hat. Abends und nachts ergab sich dann meist ein kleines Wetterfenster mit etwas weniger Wind. Außerdem läuft die Tide zur Zeit gegen Abend. Also habe ich die sich bietenden Chancen genutzt und bin nach Fecamp und Dieppe heute morgen um 6 in Boulogne sur Mer eingelaufenn. Die Etappe von Fecamp nach Dieppe war OK. Die Entscheidung zum Aufbruch fiel allerdings erst in letzter Sekunde. Denn den ganzen Tag hämmerte der Wind genau auf die Hafeneinfahrt von Fecamp. Die ist bekanntlich nicht besonders Tief. Und so steht dort insbesondere bei niedrigen Wasserständen eine ordentliche und mitunter gefährliche Brandung. Also mal schnell bei der Hafenmeisterin nachgefragt, wie es den mit den Wassertiefen in der Einfahrt zur Zeit aussieht. Die zog dann einen Tidenkalender heraus und las einen Niedrigwasserpegel von 1,10 Metern ab. Das wäre dann auch die Wassertiefe in der Einfahrt. „Nein, nein“ sage ich. „Das ist der Niedrigwasserpegel, der auf das Seekartennull aufgerechnet werden muß“. Das wiederum verneint die Dame an der Rezeption. Es entbricht eine angeregte Diskussion über Tidenberechnung. Eine hinzu gezogene Seekarte zeigt 1,40 m LAT als Seekartennull in der Einfahrt. Das versteht die Dame jetzt nun auch wieder nicht. Sie besteht aber steif und fest auf 1,10 m als Tiefe zu Niedrigweasser. Anyway .. ich bin dann doch gefahren. Und erwartungsgemäß war genug Wasser auf der Barre der Einfahrt ,-).

Mit Strom und ordentlch Wind ging es dann schnell nach Dieppe, wo ich gegen 23 Uhr einlief. Vor der Hafeneinfahrt musste ich allerdings noch ein paar Kringel drehen, denn gleich zwei große Fähren musste ich den Vortritt lassen. Der Hafen ist dann picke-packe-voll. Lange drehe ich meine Runden und mache schließlich in einer freien Lücke fest. Dort liegen allerdungs feste Leinen auf dem Steg. Rechts und links liegen zudem einheimische Fischerboote. Wohl ein Zeichen dafür, dass dieser Platz einem Local gehört. Da ich keine Lust habe, mitten in der Nacht umparken zu müssen, entscheide ich mich, erneut abzulegen und einen neuen Platz zu suchen. Der ist dann irgendwann auch gefunden. Gute Nacht. Dieppe kenne ich ja auch schon von meiner Hinfart. Ein wirklich schöner Ort mit allem was man so braucht. Ich vertingele den Tag mit einkaufen, Motorwartung und dem ein oder anderen Kaffee in den zahlreichen Bistros rund um den Hafen.

Gegen 19 Uhr will ich nach Boulogne aufbrechen. Pünktlich um viertel vor sieben wird es dann stockfinster. Eine heftige Schauer- und Gewitterzelle zieht durch. Ich warte also noch ein bißchen. Um halb acht gehts dann los. Ich melde mich beim Hafendienst an und bekomme die Erlaubnis zum auslaufen. Draussen ist es merkwürdig ruhig. Gerade mal 2-3 Beaufort und ein ziemlich glatte See. Die Gribs haben Wind um die 17-18 Knoten sowie Böen um die 25 Knoten gemeldet. Na ja, wird wohl noch ein Windloch nach dem gerade druchgezogenen Gewitter sein. Eine gute halbe Stunde später kommt dann der Wind. Nur unter Genua und Wind platt vom Laken geht es Richtung Nordnordost. Die beiden ersten ersten Drittel der Strecke laufen gut und schnell. Etwa 15 Seemeilen vor Boulogne nimmt der Wind dann immer weiter zu. Auch gehen gehen jetzt immer wieder heftiger Schauer nieder. In der Anfahrt auf Boulogne bläst es dann konstant mit über 30 Knoten. Dazu gibts es eine hohe steile Welle, die aus allen Richtungen gleichzeitig zu kommen scheint. Ich bin zu diesme Zeitpunkt schon ziemlich kaputt. Entsprechend angespannt gehts in die Einfahrt des Vorhafens. Der Wind steht jetzt genau auf der Nase. Hinzu kommt der zwisdhenzeitlich gekenterte Strom, der ebenfallw gegenan läuft. So mache ich mit Maschine gerade mal 1 Knoten Fahrt über Grund. „Wenn jetzt die Maschine ausfällt bin ich im Arsch“ geht es mir durch den Kopf. Denn im Vorhafen ist rechts und links alles Untief oder Unrein. Letztlich dauert es noch eine gute halbe Stunde bis ich an der Marina eintreffe. Auch hier hauen die Böen rein, dass es nur so ein Freude ist. Der erste Anleger misslingt. Ich komme aber ohne Probleme wieder vom Schwimmsteg weg und versuche es erneut. Um 6 Uhr habe ich nach knapp 10 Stunden schließlich die Leinen fest und falle erschöpft auf die Bänke in der Plicht. Obwohl hundemüde, kann ich jetzt noch nicht schlafen. Ich esse also noch eine Kleinigkeit und rauche ein Zigarettchen. Erst dann lege ich mich in die Koje und falle in einen unruhigen Schlaf.

Das letzte Stück vor Boulogne war wirklich unangenehm. Der starke Wind um die 8 Beaufort, die hohen unberechenbaren Wellen und reichlich Fischerboote ohne AIs in der Zufahrt, haben ganz schön an meine Nerven genagt. Braucht man nicht jeden Tag. Heute (Donnerstag) bläst es weiter munter mit Böen um die 8 Beaufort. Die wenigen Boote in der Marina bleiben alle da. Erst morgen soll sich die Lage etwas entspannen. Dann sind um die 15 Knoten aus Südwest gemedelt. Guter Wind um ums Kap Grinez nach Dünkirchen zu fahren.

Nachstehend noch ein paar Bilder der letzten Tage. Also dann .. ich komme dem meet & greet langsam aber sicher näher ,-).Ahoi !

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Fecamp

Es schaukelt, es ruckt, es nervt. Gruß aus Fecamp. Nachdem gestern den ganzen Tag zwischen 25 und 35 Knoten geblasen haben, bin ich am späten Nachmittag dann doch noch aus Le Havre ausgelaufen. Dabei nutze ich ein etwa 6-stündiges Wetterfenster, um nach Fecamp zu segeln. Das hat auch gut geklappt. Winde zwischen 15 bis 20 Knoten und auch die Böen haben mich gestern im Großen und Ganzen in Frieden gelassen. Gegen 21 Uhr habe ich dann hier die Leinenn fest gemacht und bin erst mal in die örtliche Frittenbude gepilgert. Vor der Hafeneinfahrt standen gute 2 Knoten quer laufender Strom. Nit übel. Man fährt dann quasi im „Quer-Drift“ in den Hafen. Die Nacht war sehr unruhig. Denn leider steht im Hafen ein unglaublicher Schwell, der die Boote wild an den Stegen tanzen lässt. Ich habe sogar meine alten verrosteten Ruckdämpfer von den Kapverden reaktiviert. Heute morgen ist hier eine Hammer-Gewitterfront durchgezogen. Blitz und Donnerschlag .. und das im Oktober. Gut das ich sicher im Hafen stand. Zur Zeit beruhigt sich das Wetter etwas. Ich plane daher, heute im Laufe des Nachmittags auszulaufen und Richtung Dieppe zu fahren. Denn morgen kommt gleich die nächste Schlechtwetterfront mit ordentlich Wind bis 35 Knoten.

Apropos Wind. Als ich nach 5 Tagen des Wartens endlich in St. Vaast endlch ausgelaufen bin war ich natürlich selig. Endlich blies wieder etwas Wind. Die ersten Stunden verliefen dann auch vielversprechend. Gute Fahrt und auch der Kurs stimmte. Mittags zieht dann von achtern eine schwarze Wolkenfront auf. Also Segel gerefft und abgewartet. Dann plötzlich tut es dann einen Schlag , der Wind springt von jetzt auf gleich um 60 Grad recht und geht auf über 45 Knoten. Mit Mühe und Not bekomme ich das Groß geborgen und reffe das Vorsegel bis auf einen kleinen Fetzen runter. Dem Windsprung entsprechend laufe ich nach Südwest ab. Richtung Le Havre. Alles andere geht zu diesem Zeitpunkt nicht. Es baut sich innerhalb kürzester Zeit eine steile hohe Welle auf, die uns wild hin und her wirft. Schließlich ist das Wasser hier gerade mal um die 30 Meter tief. Unglücklicherweise befinde ich mich jetzt genau in der Anfahrt zum großen Fähr- und Frachthafen von Le HAvre. Entsprechend dicht ist der Verkehr. Immer wieder tauchen riesige Frachter und Fähren auf. Die Sicht ist zu diesem Zeitpunkt etwa bei eine halben Seemeile. Denn es regnet nun auch sehr stark. Nach gut 2 Stunden ist der Spuk dann vorbei. Das Wetter beruhigt sich, die Sicht wird besser und vor allem der Wind geht zurück. Für heute reichts mir. Ich laufe weiter nach Le Havre ab und mache dort um ca. 20 Uhr nach 13 Stunden die Leinen fest. Meine Fresse ! Als Grund für die plötzliche Windzunahme vermute ich eine Troglage hinter der Kaltfront. Denn sowohl der Windsprung, als auch die Kapriolen des Luftdrucks sprechen dafür. Merkwürdig nur, dass die Gribs für diesen Tag zwar eine Windzunahme und auch den Winddreher vorsahen, eine derat dramatische Änderung aber nicht erkennbar war. Anyway .. ich lebe ja noch ,-)).

So .. ich mach jetzt hier noch ne RUnde klar Schiff und dann gehts nach Dieppe. Hoffe das der Liegeplatz dort etwas ruhiger ist. Hier wird man im Hafen fast seekrank ,-)).

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45 Knoten

Ich lebe noch. Liege mit Carpe in Le Havre nachdem es mir am Samstag auf halber Strecke nach Fecamp Böen über 45 Knoten um die Ohren gehauen hat und ich deshalb nach Süden ablaufen musste. Das Internet klappt hier leider mal wieder nicht. Von daher nur schnell in aller Kürze. Skipper und Schiff sind wohlauf. Ich vermute eine Troglage an der Kaltfront als Grund. Windstärke, Luftdruckentwicklung und Winddreher sprachen jedenfalls dafür. War schon grenzwertig. Auch wegen der schlechten Sicht und dem starken Verkehr in der Anfahrt nach Le Havre. Diese Etappe hat es echt in sich. Gerade wieder Böen über 30 Knoten. Heute Nachmittag werde ich wohl erneut Fecamp versuchen. Ahoi.

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NEUER TERMIN Meet & greet !!

Nur nochmal zur Sicherheit, dass auch keiner am Samstag umsonst in Stavoren am Kai steht. Wegen anhaltender Flaute wurde der Termin für das Meet & Greet auf den 18.10.2014 verschoben. Ich hoffe natürlich, dass trotzdem möglichst viele von euch am Start sind, um mit Carpe und mir etwas zu feiern. Alle die die bereits ein Zimmer gebucht haben, bitte ich schnellstmöglich unzubuchen. Das sollte sicher kein Problem sein. Ahoi !

Neuer Termin fürs meet & greet !

Neuer Termin fürs meet & greet !

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Où est le vent ?

Diese Frage stellt sich glaube ich gerade jeder hier. Noch immer hängen alle Fähnchen, Stander und Banner schlapp nach unten. Denn nach wie vor weht kaum ein Lüftchen. Heute regnet es zudem immer wieder mal. Die Gribs verheissen für die nächsten 3 Tage keine Besserung. Im Gegenteil es wird sogar noch etwas weniger. Sprich von den bislang durchschnittlichen 5 Knoten „Wind“ geht es die nächsten 50 Stunden runter auf nahezu null. Erst ab Samstag früh soll sich dann Wind aus Südwest um die 4-5 Beaufort einstellen. Ich hoffe, dass das dann auch endlich so eine Art Trendwende wird. Denn auch für die darauf folgenden Tage wird ordentlich Wind aus westlichen Richtung gemeldet. Der aktuelle Plan ist also bis Samstag auszuharren und denn gen Fecamp zu starten.

So verbringe ich gerade also laue Tage. Viel machen tue ich eigentlich nicht. OK, gestern habe ich mal Carpes Deck geschrubbt. Ansonsten ruhe ich mich viel aus, lese ein Buch nach dem anderen und unternehme den ein oder anderen Spaziergang in den Ort oder durch den Hafen. St. Vaast wirkt derzeit ziemlich ausgestorben. Auch hier wird die Saison so langsam aber sicher zu Grabe getragen. Na wenigstens haben noch ein paar Brasserien und Bars auf. So kann man wenigstens ab und zu mal ein anderes menschliches Wesen treffen. Hier im Hafen ist nämlich ansonsten große Einsamkeit angesagt. Zwar sind die Stege rammelvoll aber trotzdem bin ich hier der einzige Mensch auf seinem Boot. Tagsüber verirren sich schon einmal ein paar Eigner auf ihre Yachten. Spätesten wenns dunkel wird, sind Carpe und ich dann aber wieder unter uns.

Nun denn .. mehr fällt mir gerade nicht ein. Gestern und heute habe ich mal einen kleinen fotografischen Exkurs durch Hafen und Ort unternommen. Nachstehend also ein paar Eindrücke von diesem trotz allem sehr angenehmen und malerischen Ort. Bis die Tage …

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Kap de la Fiasko ….

… oder: Wat is hier eigentlich mit dem Wetter los ??

Aber der Reihe nach. Ich stehe mit Carpe im großen Hafen von Cherbourg. Draußen ist es angenehm warm und es bläst kein Lüftchen. Aber dazu gleich mehr. Angekommen bin ich hier in der Nacht zum Samstag so gegen 1 Uhr morgens. Der Freitag hatte an und für sich recht gut begonnen. Gleich früh morgens um 7 Uhr bin ich mit gerade einmal 30 cm Wasser unterm Kiel über die Schwelle der Victoria Marina auf Guernsey gefahren und unter Maschine Richtung Cap de la Hague gestartet. Wind war ausnahmsweise mal keiner. Gemeldet waren immerhin um die 4 Beaufort aus Südwest. Bis zum Cap blieb der allerdings nahezu vollständig aus. So ging es eben so gut es ging mit Maschine und zusätzlich ausgebaumter Genua hoch zum Cap. Dort angekommen, wählte ich den kürzesten Weg Richtung Cherbourg. Das hiess, möglichst dicht unter Land ums Cap, um die Reststrecke möglichst kurz zu halten und so den noch mitlaufenden Strom bestmnöglich ausnutzen zu können. Das war allerdings der große Kardinalsfehler an diesem Tag. Denn dicht unter Land bilden sich am Cap de la Hague drehende Ströme. Diese laufen wie der Name schon sagt im Kreis und sorgen so für Gegenstrom, obwohl die Tide an und für sich noch Richtung Dover läuft. Schnell merkte ich, dass meine Geschwindigkeit über Grund immer weiter abnahm. Wenigstens kam jetzt etwas Wind auf. Also die komplette Segelgaderobe raus und mit Maschine und halbem Wind alles versucht um nach Cherborg zu kommen. Die angepeilte Landmarke verhiess allerdings nichts Gutes. Ich stand mehr oder weniger auf der Stelle. Die mir in der Zwischenzeit entgegenommenden Yachten sprachen ebenfalls für die jetzt kippende Tide und weiter zunehmenden Gegenstrom. Also Entscheidung zur Wende und ablaufen nach Alderney. Das ging dann natürlich recht fix. Schon nach knapp 3 Stunden habe ich im kleinen Schutzhafen der Insel an einer Mooringboje festgemacht. Hier hiess es dann ausruhen und Akkus auftanken. Der Tag war doch schon ganz schön lang bis dahin. Um halb acht abends dann der zweite Anlauf. Dieses mal habe ich es richtig gemacht und bin mit ausreichend Abstand zum Land das Cap angefahren. Und siehe da .. die Passage lief wie geschnitten Brot. Natürlich auch dieses mal unter Maschine. Denn der ohenhin schwache Wind war in der Zwischenzeit völlig abgestorben. Soweit zum Freitag und der daraus folgenden Entscheidung, dass Meet & Greet um zwei Wochen nach hinter zu verschieben (Neuer Termin ist der 18.10.2014). Denn auch die nächsten Tage verheissen keine wirkliche Besserung der Situation

Das Wetter ist zur Zeit gelinde gesagt etwas merkwürdig. Schon seit einigen Wochen beobachte ich nun die Situation. Bereits bevor ich nach Brest gefahren bin, blies es bereits seit mehren Wochen stabil aus Ost. Das ist angesichts der Jahreszeit und des Breitengrades doch sehr ungewöhnlich. Immerhin befinden wir uns hier in der Westwindzone. Seither hat sich das im Grunde nur insofern geändert, als das die Ostwindphasen immer wieder durch völlige Flauten unterbrochen werden. Bei denn hier alle 6 Stunden vorherrschenden Strömen gegenan bedeutet das schliesslich und endlich keine Chance voran zu kommen. Mein kleines Motörchen und der nur zweiflüglige Propeller sind dafür auch nicht geeignet. Ich bin also dazu verdammt, auf Wind zu warten. Gefühlt alle 2 Stunden ziehe ich mir neue Gribfiles. Diese wechseln nämlich auch alle paar Stunden ihre Prognosne munter hin und her. Auch ein Indiz dafür, dass die Wetterlage hier gerade sehr unzuverlässig und ungewöhnich ist. Nach gegenwärtigem Stand kommt morgen mal eine leichte Brise aus West bzw. Südwest auf. Mit wahnsinnigen 2 bis 3 Beaufort. Nach nur wenigen Stunden ist der Spuk allerdings auch schon wieder vorbei. Dann folgt eine ausgedehnte Schwachwind- und Flautenphase bis zum kommenden Wochenende … unglaublich. Mein nächstes angepeiltes Ziel Fecamp kann ich so erst mal abheften.

Aber jut .. die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so hoffe ich auf die große Wende. Bis dahin lege ich die Füße hoch und mach ein wenig an Carpe rum. Bis denne … Ahoi !

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WICHTIG ! NEUER TERMIN Meet & greet

Hallo Leute, ich habe gerade ziemlich platt an einer Mooringboje auf Alderney festgemacht. Nach mehreren Stunden musste ich zuvor den Versuch um das Cap de la Hague wegen zu viel Gegenstrom abbrechen. Selbst wenn ich heute Abend einen neuen Anlauf mache, sieht es auch für die kommenden Tage schlecht aus. Entweder kaum Wind oder sogar eine erneute Ostwindphase. Diese noch lange Strecke werde ich also so nicht bis zum 4.10. schaffen. Lange Strecken motoren – und das mitunter noch gegen Wind und Strom – kann und will ich mit Carpe nicht. Es tut mir unendlich leid aber ich habe alles versucht. Aber es haut nicht hin. Eben einfach ein seglerischer Sachzwang. Langer Rede kurzer Sinn. Ich muss unser Treffen um zwei Wochen verschieben. Nur so habe ich (und auch mein Rücken) genug Ruhe und Zeit, um sicher nach Stavoren zu kommen. Der neue Termin wäre dann Samstag der 18. Oktober 2014. Alle die die bereits ein Zimmer gebucht haben, bitte ich schnellstmöglich unzubuchen. Das sollte kein Problem sein. Für die unglücklichen Umstände bitte ich um euer Verständnis. Ahoi vom gerade geknickten Guido …

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Welcome to Britain

Mein lieber Scholli, dat hat aber gedauert. Nach über 30 Stunden bin ich heute Nacht auf Guernsey gelandet. Eigentlich wollte ich ja bis nach Cherbourg. Aber der zu erwartende Gegenstrom am Cap de la Hague hat mich dann doch bewogen abzudrehen. Zur Zeit ist Springzeit – also viel Tide und dementsprechend viel Strom. Da kann es einem am besagten Cap schon mal an die 9 Knoten Strom gegenan bescheren. Selbst bei ausreichendem Wind würde das für mich „rückwaärts segeln“ bedeuten. Also Pause auf Guenrsey. Morgen früh will ich dann mit der auflaufenden Tide nach Cherbourg. Danach stehen dann nochmal zwei längere Schläge auf dem Programm. Der Wind ist leider nach wie vor nicht wirklich auf meiner Seite. Entweder Schwachwind oder nur zeitweise passende Verhältnisse. Motoren ist für mich auch nur eine Notlösung, da ich mit gerade einmal 19 PS zum einen sehr schwach motorisiert bin und zum anderen der mittlerweile wieder starke Bewuchs an Carpes Rumpf sowieso ganz schön bremst. Aber wenn es nicht anders geht, schmeiss ich halt auch mal den Jockel an. Anyway … Carpe ist klar zum auslaufen. Ich werde gleich noch ein Nickerchen halten und heute abend etwas leckeres essen gehen bevor ich morgen zwischen 6 und 7 Uhr starte.
Kleiner Gimmick am Rande. Als ich heute Nacht hier in den Vorhafen einlief, zeigte die Ampel an der Marinaeinfahrt grün. Ich also frohen Mutes auf die Einfahrt zugehalten, die ja hier bekanntlich bei 10 Metern Hub bei Ebbe sogar trocken fällt. Kurz vor der Einfahrt höre ich es dann rauschen. Und siehe da .. es war das Wasser, das bereits über die Schwelle der Marina zurück ins Vorhafenbecken strömte. Sprich .. die einfahrt hatte 0 cm Tiefe. Nur gut, dass ich skeptisch war und genau geschaut und gehört habe. Das hätte noch gefehlt hier schön auf die Stauschwelle zu dengeln. Der Hafemnmeister nahms übrigens gelassen. „Ja ja .. die Ampel müssen wir mal etwas genauer bedienen …“. British humour at its best. Bis die Tage… Ahoi !

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Port de L`Aberwrach

Bonjour aus L`Aberwrach, einem kleinen aber feinen Bretonen-Nest nördlich von Brest. Nachdem gestern kaum ein Lüftchen geblasen hat und zudem dichter Nebel die Fahrt behindert hat, bläst es heute ordentlich aus Nordost. Leider noch immer die falsche Richtung für mich. Ab voraussichtlich Mittwoch soll der Wind endlich auf West drehen. Von daher habe ich mich dazu entschieden, hier auf den Winddreher zu warten, um dann durchzustarten. Alles andere macht nicht wirklich Sinn. Denn mein nächstes angedachtes Ziel (Guernsey) liegt genau nordöstlich von hier. Das würde entweder aufwändige Kreuzzschläge oder ewige Motorstunden bedeuten. Und das gegen Wind, Welle und alle 6 Stunden auch noch ordentlich Strom. Darauf habe ich gerade nicht so richtig Lust. Dann lieber etwas an Carpe fummeln, die wirklich schöne Gegend geniessen und ab Mittwoch mit einem langen Schlag Richtung Cherbourg loslegen. Wenns passt gerne auch etwas weiter. Denn so wie es aussieht wird die gemeldete Westwindphase nicht allzu lange halten. Schon komisch wie lange der Wind hier bereits aus Ost bläst. Sehr ungewöhnlich für die Jahreszeit und den Breitengrad. Na ja .. aer so isset eben.

Die Fahrt gestern war undramatisch, wegen der stundenlangen schlechten Sicht aber dennoch anstrengend. Leider habe ich gestern morgen den Hintern nur langsam hoch bekommen, sodass ich auf den letzten Meilen etwas mit Gegenstrom zu kämpfen hatte. Die Passage durch die Enge zwischen der Ile Ousseant und dem Festland habe ich aber zum mitlaufenden Hauptstrom aus Süd gut über die Bühne bekommen. Viel ist hier nicht mehr los. Die Häfen sind häufig schon recht leer. Und das obwohl es wirklich noch nicht wirklich kalt ist. Klar, der Nebel ist so eine Sache. Aber die Tage davor und auch heute lacht die Sonne und es ist warm wie im Sommer. Mir solls aber recht sein. Ich mags ohnehin lieber etwas ruhiger als den Trubel zur Hochsaison. Gerade in der wildromantischen Bretagne kommt diese gefühlte Abgeschiedenheit besonders gut .. finde ich jedenfalls ,-).

Bis zum 4.OKtober in Stavoren zu sein, sollte wohl kein so großes Problem sein. Apropos Meet & Greet. Zwischenzeitlich sind wir schon an die 50 Leuts. Klasse .. das wird ein Spaß ! Also dann. Gruß in die Heimat und auf bald.

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Morgen Aufbruch gen Osten

Moin Moin,
viele Grüße aus dem spätsommerlichen Camaret sur Mer. Das Wetter hier ist echt der Hammer. Heute morgen hat es zwar mal kurz geregnet, danach kam allerdings gleich die Sonne raus und hat mir einen warmen Tag mit sicher an die 25 Grad beschert. Ich bin sogar mal kurz in den Atlantk gehüpft, was angesichts der doch recht sportlichen 15 – 16 Grad ganz schön „erfrischend“ war.

Carpe ist soweit klar. Morgen früh noch eben etwas Diesel nachbunkern und dann soll es gegen 9 Uhr los gehen. Als erstes Ziel habe ich mir entweder L´Aberwrach oder Roscoff gesetzt. Mal sehen wie es so läuft und wie lange die Tide mit mir läuft. Der Wind soll im Laufe des Tages von Ost auf Nord drehen. Allerdings nur mit etwas um die 5 Knoten.

Für die kommenden Tage verdichtet sich gegenwärtig der Trend zum West- bzw. Nordwestwind. So ab Dienstag oder Mittwoch soll dann der Winddreher kommen. Dann werde ich versuchen, gleich möglichst viel Meilen zu machen. Vielleicht nach Cherbourg oder noch ein Stückchen weiter.

Am Nachbarsteg lag bis eben übrigens die deutsche Segelyacht „Cello“. Ein alter finnischer (?) Königskreuzer. An Bord eine muntere Truppe von 4 Mannsbildern (Crew plus Besuch). Ihr Plan: „Half way round“, also bis nach Australien. Und das als größtenteils blutige Anfänger .. Respekt. Wer Lust hat , die Reise von Robert, Raimund und Siggi zu verfolgen, dem sei deren Webseite sail.robotniko.de ans Herz gelegt. Zum Abschied haben die Jungs mir eben noch eine quietschgelbe Gummiente überreicht. Dafür an dieser Stelle nochmal Dankeschön. Ich wünsche euch eine gute und sichere Fahrt und Ahoi !

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Camaret sur Mer

Bald bekomme ich sicher die silberne Ehrennadel für den häufigsten Besuch in einem französischen Ferieort. Ich bin nämlich mal wieder in Camaret sur Mer. Schön ist hier ja wirklich. Sehr schön sogar. Aber ich hoffe dennoch, dass ich in 1-2 Tagen endlich wieder die Leinen los werfen kann, um dann peu à peu Richtung Holland zu starten. Der Wind ist bislang noch etwas launig. Meist weht er zudem aus Ost. Was zwar Johannes freuen wird, für mich allerdings eher suboptimal ist ,-). Aber wurscht. Ich sitze endlich wieder auf Carpe und freue mich auf die vor mir liegenden Meilen. Ab Dienstag oder Mittwich soll dann auch endlich Westwind kommen. Dafür aber gleich mal mit an die 30 Knoten. Mal schauen wie sich das hier dann darstellt. Proviant ist jedenfalls gebunkert, der Keilriemen gewechselt und auch am zwischenzeitlich reichlichen Bewuchs an Carpes Bauch habe ich heute schon mal gekratzt. Also dann … bis die Tage. Ahoi !

Camaret sur Mer

Camaret sur Mer

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Da isse …

Gerade war die neue Yacht mit dem Titel „Allein auf Törn“ im Briefkasten. Ich komme zwar nicht aus Wuppertal (!?) aber ansonsten trifft es der Artikel eigentlich sehr gut. Auch die Schilderungen der weiteren Protagonisten wie Boris Herrmann, Ingo Gorodiski und Reinhard Widenhorn sind lesenswert. Als dann .. Ahoi !

Yacht

Yacht

Apropos Einhandsegler. Viele von Euch kennen ja sicher schon Johannes Erdmann, der 2005/2006 mit seiner Maverick auch schon einmal Einhand den Atlantik überquert hat. Seit gestern ist Johannes zusammen mit Freundin Cati wieder auf Törn. Dieses mal soll es für mindestens 2 Jahre möglichst um die Welt gehen. Ich wünsche den beiden alles erdenklich Gute, viel Erfolg, spannende Abenteuer und eine gesunde Heimkehr. Aktuelle Infos zum Törn findet ihr unter zu-zweit-auf-see.de

Zu zweit auf See

Zu zweit auf See

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